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Stimmungswechsel mit großer Koalition?

    Berlin (ots) -

    Was erwarten die Deutschen von der neuen Regierung? - Zu welchen     Reformen sind sie bereit? - Online-Umfrage Perspektive-Deutschland     startet zum fünften Mal

    Mit einem Appell des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker an die Bürger, sich intensiv an der aktuellen Reformdebatte zu beteiligen, ist heute die fünfte Runde der Online-Umfrage Perspektive-Deutschland in Berlin gestartet. Die Initiative will in den ersten Monaten nach der vorgezogenen Bundestagswahl die Meinungen der Bürger bündeln sowie Ideen und Anregungen für die Lösung der wichtigsten Probleme im Land liefern. Ab sofort steht der Fragebogen bis zum 31. Januar 2006 unter www.perspektive-deutschland.de online. Die Ergebnisse der Studie liegen im Frühjahr 2006 vor. Im vergangenen Jahr beteiligte sich mehr als eine halbe Million Menschen an dieser weltweit größten gesellschaftspolitischen Online-Umfrage.

    Perspektive-Deutschland ist eine gemeinsame Initiative der Unternehmensberatung McKinsey & Company, des Magazins stern, des ZDF und von WEB.DE. Richard von Weizsäcker ist seit 2002 Schirmherr des Projekts.

    "Wir müssen konsequent die begonnenen Reformen fortsetzen. Erfolgreich können diese jedoch nur dann sein, wenn sie von den Bürgern mitgetragen werden. Die Initiative Perspektive-Deutschland will die Meinungen der Menschen in die politische Diskussion über unsere Zukunft einbringen. Ich appelliere deshalb an alle, die ein Interesse an der Mitgestaltung unseres Landes haben, an dieser Erhebung teilzunehmen", sagte von Weizsäcker.

    Wohin Deutschland?

    In diesem Jahr steht die Umfrage unter dem Motto "Wohin Deutschland?". Es geht zum einen darum, welche Reformen die Deutschen konkret unterstützen. Zum anderen soll untersucht werden, unter welchen Voraussetzungen sie bereit sind, dafür persönliche Opfer zu bringen. Damit bewegt sich Perspektive-Deutschland im Zentrum der aktuellen politischen Diskussion.

    Schwerpunktthemen der Befragung sind Arbeit und Wirtschaft, Familie und Kinder, soziale Sicherung und Bildung. Kann die neue Regierung den Durchbruch auf dem Arbeitsmarkt schaffen und die notwendige Neuordnung der Sozialsysteme einleiten? Was muss passieren, damit junge Paare mehr Kinder bekommen? Brauchen die Hochschulen Studiengebühren? Wie beurteilen die Bürger die Reformbemühungen der alten Regierung? Auf welche Stärken kann Deutschland bauen?

    "Perspektive-Deutschland hat sich als wertvolles Stimmungsbarometer etabliert, das von einer halben Million Menschen getragen wird. Die Initiative soll ein Sprachrohr der Bürger in der Reformdebatte sein", sagte zum Auftakt der neuen Befragungsrunde McKinsey-Deutschlandchef Jürgen Kluge. Im Vergleich zu anderen Umfragen sei die Stärke von Perspektive-Deutschland ihre regionale Tiefenschärfe. Durch die große Anzahl der Teilnehmer sei es möglich, aktuelle Ansichten, Empfindungen, Stimmungen und Forderungen der Deutschen in insgesamt 117 unterschiedlichen Landesteilen nachzuzeichnen. "Die Ergebnisse sind für Politik und Wirtschaft unverzichtbare Entscheidungshilfen."

    Das Projekt Perspektive-Deutschland

    Perspektive-Deutschland ging 2001 zum ersten Mal online. Damals beteiligten sich rund 170.000 Menschen. Seitdem findet die Umfrage jährlich statt. Sie ist eine Initiative in Kooperation mit unabhängigen Wissenschaftlern. Beteiligt sind Professoren der Universitäten Mannheim, München, Münster, Heidelberg und Berkeley. Durch eine innovative Methodik, an deren Entwicklung der amerikanische Nobelpreisträger Daniel McFadden beteiligt war, können repräsentative Ergebnisse gewonnen werden. Die für Online-Befragungen typischen Verzerrungen werden erkannt und weitgehend bereinigt.

    Perspektive-Deutschland wird unterstützt von 1&1, DasÖrtliche, DasTelefonbuch, e-fellows.net, GelbeSeiten, GMX, Hotel Reservation Service (HRS), Map24 und Sport1.de.

    Sie können diese Pressemitteilung sowie weitere Informationen in der Rubrik "Presse" unter www.perspektive-deutschland.de downloaden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Josef Arweck, Tel.: 089 5594-8336, E-Mail: Josef_Arweck@mckinsey.com

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