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09.04.2003 – 14:40

AOK-Bundesverband

AOK: Rürup-Kommission bestätigt Leistungsfähgikeit der gesetzlichen Krankenversicherung
Zuzahlungserhöhungen verpuffen ohne Reform der Härtefallregelung

    Bonn (ots)

  Der AOK-Bundesverband hat die Reformvorschläge der
Rürup-Kommission als Bestätigung der Leistungsfähigkeit und
Wirtschaftlichkeit der gesetzlichen Krankenversicherung gewertet. Dr.
Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes,
begrüßte insbesondere, dass sich die Rürup-Kommission wie die AOK für
den Erhalt des Krankengeldes als Kassenleistung ausspreche. Die
Krankengeldabsicherung könne von den gesetzlichen Krankenkassen
wesentlich kostengünstiger sichergestellt werden als von der privaten
Krankenversicherung. Differenziert bewertete Ahrens die Vorschläge
der Kommission zur Erhöhung von Zuzahlungen und Selbstbehalten.
Ahrens: "Die Zuzahlungserhöhungen verpuffen ohne eine gleichzeitige
Reform der Härtefallregelungen. Die AOK fordert deshalb eine Reform
dieser Regelungen. Sonst können Zuzahlungserhöhungen gerade für die
großen Versorgerkassen nur geringe finanzielle Entlastungen bringen
und sind den ganzen Ärger nicht wert." Die AOK unterstützt es, die
sozial sinnvollen versicherungsfremden Leitungen künftig als
Auftragsleistung für die künftigen Finanzierungsträger von den
gesetzlichen Krankenkassen durchführen zu lassen und über Steuern
finanzieren zu lassen. Dies sei wesentlich kostengünstiger für den
Steuerzahler als der Aufbau neuer Bürokratien. Ahrens betonte, dass
über die vorgeschlagenen Langfristszenarien die Politik entscheiden
müsse. Gegen eine Umstellung der Finanzierung vom bisherigen
Beitragssystem auf Kopfprämien spreche, dass dann die Versicherten
abhängig seien von der Gnade des jeweiligen Finanzministers. Die
großen Probleme einer Kopfprämien-Finanzierung zeigten sich derzeit
in der Schweiz.
    
    
ots Originaltext: AOK-Bundesverband
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