Universität Koblenz-Landau

Erfolgreiche Mädchen- und Techniktage in den Osterferien an der Universität in Koblenz

Erfolgreiche Mädchen- und Techniktage in den Osterferien an der Universität in Koblenz. Bild: Ruth Sandforth
Erfolgreiche Mädchen- und Techniktage in den Osterferien an der Universität in Koblenz. Bild: Ruth Sandforth

Erfolgreiche Mädchen- und Techniktage in den Osterferien an der Universität in Koblenz

Die "Mädchen- und Techniktage" des Ada-Lovelace-Projekts am Universitätscampus Koblenz haben auch in diesen Osterferien Schülerinnen der Klassen 5 bis 8 spannende Einblicke in die Welt der Naturwissenschaften und Technik geboten. Das Programm, das bereits seit 2002 vom Ada-Lovelace-Projekt durchgeführt wird, richtet sich an Schülerinnen, denen durch die Workshops der Zugang zu Fächern aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz: MINT, erleichtert werden soll. Begleitet werden die Mädchen dabei von Mentorinnen, die selbst MINT-Fächer studieren und neben der technischen Anleitung in den Kursen auch als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen, um zum Beispiel über ihren eigenen Bildungsweg zu berichten.

Die Mädchen konnten in interessanten Kursen viel selbst gestalten und sich handwerklich ausprobieren. Los ging es mit einer Soundbox für das eigene Smartphone oder den MP3-Player. Hier waren Tüftlerqualitäten gefordert: An zwei Tagen sägten, hämmerten, malten und löteten die Mädchen an ihren Soundboxen, die am Ende nicht nur funktionstüchtig, sondern auch individuell und kreativ gestaltet waren. Dank der Unterstützung der erfahrenen Mentorinnen konnten alle Mädchen, ob bereits mit handwerklicher Vorerfahrung oder ohne, ihre einsatzbereiten Soundboxen nach Hause nehmen.

Großen Spaß hat den Mädchen auch ein praktischer Ausflug in die Chemie gemacht. Im zweiten Workshop lernten sie nicht nur, dass unser gesamtes Leben auf Chemie beruht, sondern stellten unter Anleitung der Mentorinnen selbst Kosmetik, zum Beispiel Lipgloss oder Badekugeln, her. Die Schülerinnen lernten, dass das korrekte Verhältnis von Natron und Zitronensäure beim Bau einer Badekugel unbedingt einzuhalten ist und dass Speisestärke der selbstgemachten Kugel die notwendige Stabilität gibt.

Abgeschlossen wurde das Programm mit einer Geo-Caching-Tour, während der die Mädchen nicht nur erfuhren, wie man sich mittels GPS in der freien Natur orientiert, sondern als Belohnung für die erfolgreiche Suche vorher angegebener Koordinaten auch einen kleinen Schatz bergen konnten.

Das Ada-Lovelace-Projekt der Universität in Koblenz trifft offenbar den Geschmack der teilnehmenden Mädchen. Auch in diesem Jahr, so berichtet die Projektleiterin Dipl. Päd. Stephanie Justrie, waren wieder einige Mädchen dabei, die bereits an anderen Kursen des Ada-Lovelace-Projekts teilgenommen haben und deren Begeisterung für MINT deutlich geweckt ist. Die 12-jährige Emma fasst ihren Eindruck zusammen: "Das Programm war wie Schule - aber so, wie man sie haben möchte. Es hat viel Spaß gemacht!"

Informationen zum Ada-Lovelace-Projekt

Das Ada-Lovelace-Projekt wurde 1997 auf Initiative des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend (MBFJ) an der Universität in Koblenz ins Leben gerufen. Seitdem engagieren sich Studentinnen als Mentorinnen im Ada-Lovelace-Projekt, die von Beginn an durch Trainings bei ihrer Tätigkeit unterstützt werden. Die Mentorinnen informieren Schülerinnen über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten und berichten von ihrem eigenen Weg. In Workshops und Arbeitsgemeinschaften arbeiten sie mit den Schülerinnen an konkreten technischen und naturwissenschaftlichen Aufgabenstellungen und fördern so das Selbstvertrauen der Mädchen im MINT-Bereich.

Mittlerweile verfügt das Ada-Lovelace-Projekt über zehn Hochschulstandorte in ganz Rheinland-Pfalz (davon zwei in Koblenz an Universität und Hochschule) mit etwa 180 aktiven Mentorinnen.

Das Ada-Lovelace-Projekt wird gefördert durch den Europäischer Sozialfonds, das rheinland-pfälzische Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz sowie das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz.

Ansprechpartnerin:

Dipl.-Päd. Stephanie Justrie

Projektleitung im Schwerpunkt Studium

Ada-Lovelace-Projekt

Universität Koblenz-Landau

Campus Koblenz

Universitätsstraße 1

56070 Koblenz

Tel.: 0261-287-1938

E-Mail: justrie@uni-koblenz.de

Internet: www.ada-lovelace.com/koblenz

Dr. Birgit Förg
Universität Koblenz-Landau
Campus Koblenz
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsstraße 1
56070 Koblenz

Tel.: 0261 287 1766
E-Mail: foerg@uni-koblenz-landau.de 


Medieninhalte
2 Dateien

Weitere Meldungen: Universität Koblenz-Landau

Das könnte Sie auch interessieren: