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13.09.2000 – 13:56

Stiftung Warentest

Behördenrüffel in Sachen Lärm
test-Leser kämpfen um Ruhe

    Berlin (ots)

Lärmgeplagte, die gesundheitsgefährdendem Krach
ausgesetzt sind, bekommen nur in den seltensten Fällen Hilfe von den
zuständigen Behörden. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest
nach der Auswertung von mehr als 700 Lärmgutachten, die in den
letzten zwei Jahren für von Straßenlärm geplagte Bürger erstellt
wurde. Danach diagnostizierten die Tester bei mehr als 60 Prozent
einen gesundheitsgefährdenden Lärmpegel von tagsüber mehr als 65
Dezibel. Das Herzinfarktrisiko ist dadurch deutlich erhöht.
    
    Wie die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift test berichtet, halten
die meisten Betroffenen die zuständigen Behörden für "nicht" oder
"wenig kooperativ". Immer wieder wurde arrogantes Verhalten
kritisiert. Ein Lärmgeplagter berichtet, sein Anliegen sei mit den
Worten beschieden worden, man könne nicht extra den Verkehr
beruhigen, "weil er mal eben seinen Garten nutzen" wolle.
    
    Dabei ist mehr Ruhe laut test machbar. Der einfachste Weg ist der
Einbau von Schallschutzfenstern, für die unter Umständen Zuschüsse
von mehreren tausend Mark winken. Auch Tempolimits und
Nachtfahrverbote für Lastwagen lassen sich durchsetzen. Zudem winken
Trostpflaster vom Finanzamt: Bei ungewöhnlich starker
Beeinträchtigung durch Verkehrslärm kann die Grundsteuer gesenkt
werden.
    
    Detaillierte Informationen zu diesen und anderen Maßnahmen gibt es
mit dem Gutachten, das die Stiftung Warentest mit fachlicher Beratung
des Umweltbundesamtes anbietet. Für 90 Mark wird der Lärmpegel
berechnet und der Weg durch den Dschungel der Verordnung gewiesen.
Den Erhebungsbogen gibt es bei der Stiftung Warentest, Leseraktion
Straßenlärm, 10773 Berlin, im Faxabruf unter 01805-88768304 oder
telefonisch unter 01805-002467.              
    
    
ots Originaltext: Stiftung Warentest
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de


Kontakt:
Pressestelle,
Tel. 030-26312345,
E-Mail: pressestelle@stiftung-warentest.de

    Berlin Lärmgeplagte, die gesundheitsgefährdendem Krach
ausgesetzt sind, bekommen nur in den seltensten Fällen Hilfe von den
zuständigen Behörden. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest
nach der Auswertung von mehr als 700 Lärmgutachten, die in den
letzten zwei Jahren für von Straßenlärm geplagte Bürger erstellt
wurde. Danach diagnostizierten die Tester bei mehr als 60 Prozent
einen gesundheitsgefährdenden Lärmpegel von tagsüber mehr als 65
Dezibel. Das Herzinfarktrisiko ist dadurch deutlich erhöht.
    
    Wie die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift test berichtet, halten
die meisten Betroffenen die zuständigen Behörden für "nicht" oder
"wenig kooperativ". Immer wieder wurde arrogantes Verhalten
kritisiert. Ein Lärmgeplagter berichtet, sein Anliegen sei mit den
Worten beschieden worden, man könne nicht extra den Verkehr
beruhigen, "weil er mal eben seinen Garten nutzen" wolle.
    
    Dabei ist mehr Ruhe laut test machbar. Der einfachste Weg ist der
Einbau von Schallschutzfenstern, für die unter Umständen Zuschüsse
von mehreren tausend Mark winken. Auch Tempolimits und
Nachtfahrverbote für Lastwagen lassen sich durchsetzen. Zudem winken
Trostpflaster vom Finanzamt: Bei ungewöhnlich starker
Beeinträchtigung durch Verkehrslärm kann die Grundsteuer gesenkt
werden.
    
    Detaillierte Informationen zu diesen und anderen Maßnahmen gibt es
mit dem Gutachten, das die Stiftung Warentest mit fachlicher Beratung
des Umweltbundesamtes anbietet. Für 90 Mark wird der Lärmpegel
berechnet und der Weg durch den Dschungel der Verordnung gewiesen.
Den Erhebungsbogen gibt es bei der Stiftung Warentest, Leseraktion
Straßenlärm, 10773 Berlin, im Faxabruf unter 01805-88768304 oder
telefonisch unter 01805-002467.              
    
    
ots Originaltext: Stiftung Warentest
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Tel. 030-26312345,
E-Mail: pressestelle@stiftung-warentest.de

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