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Pollenallergiker sind nicht immer fahrtauglich

Pollenallergiker sind nicht immer fahrtauglich

Berlin, 16. März 2018: Etwa jeder sechste Bundesbürger leidet unter einer Pollenallergie, dem sogenannten Heuschnupfen. Mit der jetzt beginnenden Baum- und Gräserblüte zeigen sich Symptome, die nicht nur das Wohlbefinden der Allergiker einschränken, sondern bei manchem auch das Fahrvermögen.

Etwa von April bis August befindet sich der Pollenflug auf dem Höhepunkt. Betroffene Allergiker fühlen sich dann schlapp und müde, die Augen sind gereizt und jucken, Nasenschleimhäute schwellen an und nicht selten kommt es zu heftigen Niesanfällen. Wer unter starkem Heuschnupfen leidet, muss im Straßenverkehr vorsichtig sein. Nicht nur kann die Mattheit die Reaktionsfähigkeit verringern, entzündete und tränende Augen schränken auch die Sicht ein. Schlimmer noch ist eine Niesattacke bei voller Fahrt, denn dabei schließt man die Augen und ist dann im "Blindflug" unterwegs.

Zwar gibt es eine Reihe von Medikamenten, die die Symptome bekämpfen, trotzdem muss der Allergiker aufpassen. Stärkere Präparate wie beispielsweise Histamin-Rezeptorblocker (Antihistaminika) der ersten Generation wirken sehr ermüdend und sollten keinesfalls vor oder während einer Fahrt eingenommen werden. Und auch wenn lokal angewendete Arzneien wie Nasensprays oder Augentropfen unbedenklicher sind, ist auf Nebenwirkungen zu achten.

Um unnötige Risiken zu vermeiden, steigen Sie nur ins Auto oder aufs Rad, wenn sie sich fit und gesund fühlen. Benötigen Sie Medikamente, dann fragen Sie beim Arzt oder in der Apotheke nach sanften Präparaten, beziehungsweise lassen Sie sich zu Nebenwirkungen und den Einfluss auf Ihre Fahrtauglichkeit beraten.

Für Autofahrer gibt es ein paar Möglichkeiten, die Pollenbelastung zu verringern: Installieren Sie einen Pollenfilter in Ihrem Auto und wechseln Sie diesen regelmäßig. Lassen Sie die Fenster möglichst geschlossen und reinigen Sie regelmäßig den Innenraum und auch Ihre Kleidung. Parken Sie nur im Notfall unter Bäumen.

Andere Verkehrsteilnehmer haben es schwerer, sich zu schützen: Motorradfahrern hilft ein geschlossener Helm mit Visier. Radfahrern kann eine Schutz- oder Sportbrille und eine Staubmaske mit wechselbaren Filter Linderung verschaffen. Die Masken werden über Mund und Nase gezogen und häufig in Großstädten gegen Feinstaub genutzt.

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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen - heute mit mehr als 60.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jeden Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

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