Das könnte Sie auch interessieren:

Was die PR-Elite besser macht als der Durchschnitt: Exzellenz in der Unternehmenskommunikation

Hamburg (ots) - Was unterscheidet einen durchschnittlichen von einem herausragenden Kommunikationsprofi? Vier ...

Hypebeasts 2018: Was ist noch heiß, was verbrannt? - Neue Ausgabe von treibstoff: Das Magazin von news aktuell

Hamburg (ots) - Die neue Ausgabe von treibstoff ist erschienen (4/18). Im Magazin der dpa-Tochter news ...

Sensationssieg! Jimi Blue Ochsenknecht und Max Hopp gewinnen die "Promi-Darts-WM 2019" gegen Weltmeister van Gerwen und Rafael van der Vaart

Unterföhring (ots) - Spektakuläres Länderduell bei der "Promi-Darts-WM 2019" auf ProSieben! Am Ende eines ...

04.12.2010 – 05:00

General-Anzeiger

General-Anzeiger: Hannelore Kraft: Mehr Geld für Soziales. Interview mit der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin

Bonn (ots)

Von Alexander Marinos

BONN. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) will trotz der jüngsten Rekord-Neuverschuldung des Landes im Etat 2011 eine Milliarde Euro mehr für Soziales ausgeben. "Wir werden in Kinder, Familien und Bildung investieren, um längerfristig Reparaturkosten einzusparen", sagte sie in einem Interview mit dem Bonner General-Anzeiger und fügte hinzu: "Ich sage sehr offen: Wir werden auch einen Teil über Verschuldung finanzieren müssen." Kraft gab zu, dass dies ein "politisches Risiko" sei. Es sei sogar möglich, dass sich die Wahlchancen von Rot-Grün dadurch verringerten. Als konkretes Beispiel für eine Investition nannte Kraft die Schulabbrecherquote. Diese wolle sie in Nordrhein-Westfalen halbieren. "Allein für die Nachqualifizierung von Schulabbrechern werden pro Jahr in Deutschland Milliardenbeträge ausgegeben." Dies seien vermeidbare Reparaturkosten. SPD und Grüne wollen mit einem Nachtragshaushalt die Nettoneuverschuldung von 6,6 auf 8,4 Milliarden Euro erhöhen. Dies ist aus Sicht der Minderheitsregierung notwendig, weil die alte CDU/FDP-Regierung keine ausreichende Vorsorge für WestLB-Altlasten, Kitakosten und Kommunen eingerechnet habe.

Pressekontakt:

General-Anzeiger
Alexander Marinos
Telefon: 0228 / 66 88 612
a.marinos@ga-bonn.de

Original-Content von: General-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von General-Anzeiger
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: General-Anzeiger