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Götz: Strukturreform statt Ausverkauf kommunalen Wohnraums

Berlin (ots)

Zu den Warnungen des Deutschen Mieterbundes vor
weiterem Verkauf von Wohnungen aus dem Besitz der Städte und
Gemeinden an in- und ausländische Investoren erklärt der
kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter
Götz MdB:
Nach 6 ½ Jahren Regierung Schröder sind immer mehr Städte und
Gemeinden dazu gezwungen, ihr Tafelsilber zu verkaufen. So wurden in
den vergangenen fünf Jahren auch rund 600.000 Wohnungen privatisiert.
Der Deutsche Mieterbund warnt davor, dass bis 2010 von den noch rund
2,7 Millionen kommunalen Wohnungen rund ein Drittel zum Verkauf
ausgeschrieben werden könnte. Diese Entwicklung gehe zu Lasten
bezahlbaren Wohnraums in den Städten und Gemeinden.
Durch die anhaltende Finanzmisere bleibt den Kommunen meist keine
Wahl. Sie müssen ihr in Jahrzehnten mühsam aufgebautes Vermögen
innerhalb weniger Jahre für laufende Ausgaben verschleudern. Die
Alternativen dazu sind meist ausgereizt. So haben die Kommunen seit
Jahren ihre Verwaltungen erheblich verschlankt. Sie haben kommunales
Vermögen verkauft wie nie zuvor und mussten ihre Investitionen in
Rekordtiefe absenken. In besseren Zeiten hatten die Gemeinden 70
Prozent der öffentlichen Bauinvestitionen getätigt. Damit waren sie
ein erfolgreiches Schwungrad der deutschen Wirtschaft.
Die dringend notwendige Strukturreform der kommunalen Finanzen
reduzierte die rot-grüne Bundesregierung auf die Rücknahme der
Erhöhung der Gewerbesteuerumlage. Dies war ein Teil des
Sofortprogramms der Union und hat mit einer notwendigen
Gemeindefinanzreform nichts zu tun.
Das Einzige, was die Kommunen von der Bundesregierung erhalten
haben, sind ständig neue kostenträchtige Aufgaben, sei es bei der
Grundsicherungsrente, bei Ganztagsschulen oder der Kinderbetreuung,
um nur einige Beispiele zu nennen.
Es muss Schluss sein mit dem ständigen Verschiebebahnhof zulasten
kommunaler Haushalte. Aufgaben, Einnahmen und Ausgaben der Kommunen
müssen wieder in Einklang zueinander kommen, damit wieder eine
kalkulierbare nachhaltige Finanzplanung möglich wird. Der Ausverkauf
kommunalen Wohnraums kann keine nachhaltige Lösung sein. Dazu sind
strukturelle Veränderungen notwendig, vor allem eine umfassende
Gemeindefinanzreform. Vorschlägen dazu verweigert sich die
Bundesregierung jedoch beharrlich.
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
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