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Götz: Schluss mit rot-grüner Graffiti-Duldungskultur

Berlin (ots)

Zur heutigen Debatte im Deutschen Bundestag zur
Graffiti-Bekämpfung erklärt der kommunalpolitische Sprecher der
CDU/CSU- Bundestagsfraktion, Peter Götz MdB:
Es wird höchste Zeit, die „Duldungskultur“ hierzulande zu brechen.
Noch immer wird das Besprayen von Gebäuden, Fahrzeugen und Denkmälern
von weiten Teilen der rot-grünen Koalition als Kavaliersdelikt
gewertet. Die beispielsweise von Herrn Abg. Ströbele, Bündnis 90/Die
Grünen, im Plenum geäußerte Interpretation des
Graffiti-Bekämpfungsgesetzes der Union, wonach erst dadurch die
Sprayer-Szene zu neuen Aktivitäten verleitet würde, spricht für sich.
Deshalb muss es jetzt auch darum gehen, die Graffiti- Bekämpfung als
gesellschaftliche Ächtung des Graffiti-Vandalismus zu verstehen.
Die Fakten sprechen für sich: 50 Millionen Euro werden jedes Jahr
allein in Berlin für die Beseitigung von Graffiti-Schmierereien
ausgegeben - Tendenz steigend. Allein bei der BVG belaufen sich die
Kosten für derartige Vandalismusschäden auf neun Millionen Euro, bei
der S-Bahn sind es vier Millionen, der Rest entfällt auf private
Hausbesitzer und die öffentliche Hand. Die Unternehmensgruppe Noack,
die mit der Reinigung besprayter S-Bahn-Anlagen beauftragt ist,
verzeichnet einen dramatischen Anstieg. Im 1. Quartal mussten auf 40
Bahnhöfen 23.000 besprühte Quadratmeter gereinigt werden. Im gesamten
Jahr 2004 waren es noch 46.000 Quadratmeter gewesen.
Die Zunahme der Graffiti-Delikte wird auch durch Zahlen der
"Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Graffiti in Berlin" aus Polizei und
Bundesgrenzschutz belegt. Nach Angaben von Polizeisprecherin Claudia
Frank gab es 2004 bei den Graffiti-Delikten einen Anstieg um neun
Prozent, im Zuständigkeitsbereich des BGS sogar um 15 Prozent.
Insgesamt seien 9862 derartige Sachbeschädigungen angezeigt worden,
66 Prozent der Fälle wurden aufgeklärt und 1000 Täter ermittelt.
Rot-Grün ließ die Städte, Gemeinden und Landkreise jahrelang im
Regen stehen. Diese versuchen mit großem Aufwand auf vielen Gebieten
der Kommunalpolitik solchen innerstädtischen Entwicklungen entgegen
zu steuern, beispielsweise in der Stadtentwicklung, in den Schulen,
der Stadtteilarbeit auch mit Sport- und Kulturvereinen und
Initiativen.
Angesichts sinkender Umfragewerte im Vorfeld der
NRW-Landtagswahlen ist die Koalition endlich zum Handeln entschlossen
und greift die Vorschläge von CDU und CSU inhaltlich auf. Der
lächerliche Versuch, mit einem neuen eigenen Gesetzwurf, der
lediglich alternative Formulierungen beinhaltet, sich nunmehr an die
Spitze der Graffiti- Bekämpfung zu stellen, führt jedoch nur zu einer
weiteren zeitlichen Verzögerung.
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
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