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Krogmann/Heinen: Anhörung bestätigt Untauglichkeit des Anti-Spam-Gesetzes

Berlin (ots)

Zu der Anhörung anlässlich des Entwurfs eines
Anti-Spam-Gesetzes der Fraktionen von SPD und Bündnis90/Die Grünen
erklären die Internet- Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Dr. Martina Krogmann MdB, und die Verbraucherschutzbeauftragte,
Ursula Heinen MdB:
Die Experten-Anhörung des Wirtschaftsausschusses des Deutschen
Bundestags zeigte deutlich die Schwachstellen des rot-grünen
Gesetzentwurfs auf. Der Entwurf ist in der vorliegenden Fassung
völlig untauglich, das Problem der unverlangt zugesandten Werbe-
eMails wirksam zu bekämpfen. Er behebt nicht das Problem, sondern
schafft sogar noch neue Probleme:
• Der Gesetzentwurf schützt die Funktionsfähigkeit und die
Schnelligkeit der Kommunikationsinfrastrukturen der Provider gar
nicht: Das Versenden einer einzelnen Spam-Maill soll eine
Ordnungswidrigkeit sein, die Überflutung der E-Mail-Server mit spam
dagegen will Rot-Grün nicht ahnden. Das ist Dilettantismus pur!
• Das Verbot der Verschleierung des kommerziellen Charakters der
Werbe-eMails führt nur zu Rechtsunsicherheit und Verwirrung.
Sinnvoller wäre es, alle Werbe-eMails, die gegen das UWG verstoßen,
als Ordnungswidrigkeit zu ahnden.
• Eine Zwangskennzeichnung von Werbe-eMails zum Zweck der
Ausfilterung ist völlig unsinnig – kein Spammer würde sich je daran
halten!
• Rot-Grün schützt nach wie vor nicht Foren, Gästebücher, blogs
usw. vor automatisiert erstellten Werbeeinträgen. Das elektronische
Hausrecht muss gewahrt bleiben!
Besonders erschreckend ist, dass SPD und Grüne die Gelegenheit
nicht nutzen und auch gegen andere strafwürdige Geißeln des
elektronischen Zeitalters vorgehen:
• Der Kampf darf nicht auf Werbe-eMails beschränkt bleiben.
Vergleichbare Regelungen brauchen wir für alle elektronischen
Botschaften, z.B. auch für SMS, MMS etc..
• Rot-Grün ergreift keine Maßnahmen gegen Phishing. Wer arglosen
Nutzern Passwörter und Transaktionsnummern entlockt, wird in
Deutschland nicht bestraft!
Im nächsten Jahr sollen 90% aller mails spam sein. Es wird höchste
Zeit für effektive und klare Gesetze – dieser Entwurf gehört
sicherlich nicht dazu. Die Anhörung hat gezeigt, dass er komplett
überarbeitet werden muss.
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
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