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CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Koschyk/Strobl: Nazi-Aufmärsche am Brandenburger Tor verhindern

Berlin (ots)

Zur geplanten Änderung des Gesetzes über befriedete
Bezirke erklären der innenpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hartmut Koschyk MdB, und der Obmann der
Fraktion im Innenausschuss, Thomas Strobl MdB:
Mit dem heute von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion beschlossenen
Gesetzentwurf zur Ausweitung des befriedeten Bezirks um den Deutschen
Bundestag („Bannmeile“) wollen wir erreichen, dass sich beschämende
Bilder, wie sie z. B. am 29. Januar 2000 um die Welt gingen, nicht
wiederholen. Damals waren Neo-Nazis mit schwarz-weiß- roten Fahnen
durch das Brandenburger Tor marschiert, um gegen das geplante
Holocaust-Denkmal zu demonstrieren.
Derartige Aufmärsche am Brandenburger Tor und am Holocaust-Denkmal
etwa anlässlich des 60. Jahrestags der Befreiung vom
Nationalsozialismus und dem Ende des Zweiten Weltkrieges müssen
zuverlässig unterbunden werden können.
Dies lässt sich nach Einschätzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
am schnellsten durch eine Änderung der Gesetzes über befriedete
Bezirke für Verfassungsorgane des Bundes erreichen: Die Fraktion will
das Holocaust-Mahnmal in die „Bannmeile“ einbeziehen und darüber
hinaus den Grundsatz festschreiben, dass Ausnahmen von dem Verbot
öffentlicher Versammlungen unter freiem Himmel und von Aufzügen
innerhalb der befriedeten Bezirke auf Antrag zugelassen werden
können. Bislang gilt, dass diese Veranstaltungen zuzulassen sind. Das
erschwert das Verbot und erleichtert z. B. den Neo-Nazis den
Aufmarsch am Brandenburger Tor und dem Holocaust-Mahnmal.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ruft die anderen Fraktionen und
insbesondere SPD und Grüne auf, im Interesse der Verteidigung der
Demokratie und des Ansehens Deutschlands in der Welt sich diesem
Gesetzentwurf nicht zu verweigern. Das Parlament hätte damit für
seinen Bereich seine Hausaufgaben gemacht.
Gleichzeitig fordert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion den
Bundesinnenminister auf, seinen angekündigten und überfälligen
Entwurf zur Reform des Versammlungsrechtes zur Verhinderung
extremistischer Aufmärsche an exponierten Plätzen rasch vorzulegen.
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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