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Reiche: Falsch gemachter Emissionshandel führt zu Deindustrialisierung

    Berlin (ots) - Zur anhaltenden Diskussion über den Europäischen Emissionshandel ab 2013 erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB:

    Bei der Ausgestaltung des zukünftigen Europäischen Emissionshandels steht für Deutschland, den letzten großen Industriestandort innerhalb der EU, viel auf dem Spiel.

    Das Produzierende Gewerbe muss von der Verpflichtung ausgenommen werden, Emissionszertifikate zu ersteigern. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass es wegen steigender Strompreise zu keinen Produktionsverlagerungen aus Deutschland kommt. Am besten wäre bei der Stromerzeugung eine teilweise kostenlose Zuteilung von Zertifikaten für neue hocheffiziente Kraftwerke und ein stufenweiser Einstieg (sog. phasing-in) in die Versteigerung der Zertifikate.

    Nur mit einem effektiven Emissionshandel helfen wir dem Klima. Denn wenn es zu Produktionsverlagerungen aus Deutschland kommt, entstehen allein dadurch Umweltbelastungen, weil fast nirgendwo wird so umwelt- und klimaschonend produziert wie in Deutschland.

    Mit einem falsch definierten Emissionshandel würden wir dem Klimaschutz international einen Bärendienst erweisen. China und Indien wollen sehen, dass Klimaschutz und wirtschaftliches Wachstum sich nicht gegeneinander ausschließen. Andernfalls werden sie beim Thema Klimaschutz nicht einlenken.

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