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"Sky Gigant auf hoher See - Die schwimmende Bohrinsel" "K1 Discovery" am 06. November 2005 um 17:20 Uhr bei kabel eins

    Unterföhring (ots) - Kein Wasser ist ihr zu tief, keine See zu rau und auch Windgeschwindigkeiten von 110 km/h und 18 Meter hohe Wellen sind für sie keine Bedrohung: Die "Eirik Raude" ist eine Bohrinsel der Superlative. Um neue Öl- und Gasvorkommen unter dem Meeresgrund anzubohren, hat eine norwegische Reederei die Bohrinsel in Auftrag gegeben. Sie kann mehrere tausend Meter tief in den Meeresboden vordringen. Nach mehrjähriger Bauzeit wurde 2002 die modernste Ölbohrplattform der Welt fertig gestellt.

    Die "K1 Discovery"-Dokumentation "Gigant auf hoher See - Die schwimmende Bohrinsel" inspiziert die gigantische, mobile Ölbohrplattform vor ihrer Jungfernfahrt in die Gewässer vor der Küste Kanadas. Ihren Namen verdankt sie dem norwegischen Wikinger "Erik der Rote", der im 10. Jahrhundert die stürmische Nordsee bis Island und Grönland durchquerte. Die norwegische Bohrinsel wurde im Hafen von Halifax fertig gestellt. Der Hightech- Gigant kann mit einer Höchstgeschwindigkeit von 11 km/h eigenständig fahren. 26 Stunden wird die "Eirik Raude" unterwegs sein, um von Halifax nach Torbrook in Neuschottland zu gelangen. "K1 Discovery" begleitet die Fahrt bis zum vorgesehen Standort vor der Küste Kanadas. Die hier vermuteten Öl- und Gasvorkommen waren für die bisherigen stationären und schwimmenden Bohrinseln außer Reichweite. Bei einer Wassertiefe von über 1.200 Metern stoßen die bisherigen Bohrinseln an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Die neue Ölbohrplattform kann sogar noch in Böden eindringen, die rund 3.000 Meter unter der Wasseroberfläche liegen. Am Meeresgrund angekommen kann sie weitere 6.000 Meter tief bohren.

    Ihre spezielle Konstruktion verleiht ihr auch bei schwerem Seegang optimale Stabilität. Sechs bärenstarke Motoren treiben riesige Antriebsschrauben an, die die Bohrinsel in Position halten. Eine kanadische Ölgesellschaft hat die Bohrinsel von der norwegischen Reederei "Ocean Rig" geleast. Jeder Tag kostet 250.000 US-Dollar. Das finanzielle Risiko wird in dem Moment belohnt, in dem es die Crew schafft, tatsächlich Öl- oder Gasvorkommen anzubohren, die mehrere Milliarden Dollar wert sind. Doch zuvor muss die "Eirik Raude" noch die Jungfernfahrt antreten. Das Zielgebiet ist berüchtigt für seine schweren Stürme. Die Fahrt vor die Ostküste Kanadas wird alles andere als eine Vergnügungsreise. Bevor die Bohrinsel ihre eigentliche Arbeit beginnen kann, müssen noch sämtliche Sicherheitssysteme gecheckt werden. Die Zeit wird knapp, denn die kanadische Ölgesellschaft drängt darauf, so schnell wie möglich die Bohrinsel in Betrieb zu nehmen.

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