ZDF

ZDF-Programmhinweis
Samstag, 3. Dezember 2005, 23.00 Uhr
das aktuelle sportstudio
Sonntag, 4. Dezember 2005, 9.02 Uhr
sonntags – TV fürs Leben

Mainz (ots) - Samstag, 3. Dezember 2005, 23.00 Uhr

das aktuelle sportstudio mit Wolf-Dieter Poschmann

Gast: Philipp Lahm

Fußball-Bundesliga: Hamburg – Köln Mönchengladbach – Nürnberg Dortmund – Hannover Kaiserslautern – Frankfurt Stuttgart – Bayern München Bielefeld – Schalke Bremen – Duisburg

Boxen: Schalte zu Regina Halmich

Sonntag, 4. Dezember 2005, 9.02 Uhr

sonntags – TV fürs Leben mit Gert Scobel

Schwerpunkt-Thema: Vom Boom der Computerspiele

Gast im Studio: Thomas Feibel, Büro für Kindermedien, Berlin Beitrag dazu: Leichte Kämpfe am Rechner – die bunte Welt der "Gamer"

sowie: Kopftuchstreit im Kindergarten – Gesetzespläne in Baden-Württemberg "Leuchtfeuer" in Hamburg – afrikanischer Besuch zum Welt-Aids-Tag Ausflug in die Heimat der Herrnhuter Sterne Werner Küstenmachers Tipp zur Woche – "Weltnachrichten aus erster Hand"

Sonntag, 4. Dezember 2005, 17.10 Uhr

ZDF SPORTreportage mit Rudi Cerne

Fußball 2. Liga: Bochum – Aue Fußball-Story Snowboard: Nokia-Cup Boxen: Nachbericht Regina Halmich Eisschnelllaufen: Weltcup in Heerenveen Nord. Kombination: Weltcup in Lillehammer Skispringen: Weltcup in Lillehammer

Sonntag, 4. Dezember 2005, 0.40 Uhr

ZDFnachtstudio mit Volker Panzer

Die 50er Jahre – Comeback eines Jahrzehnts

Gäste: TanjaDückers, Schriftstellerin Bazon Brock, Kulturwissenschaftler Hermann Glaser, Historiker Reiner Schöne, Schauspieler und Liedermacher

Was haben das Atomium in Brüssel, der Hula-Hoop-Reifen und der Käfer gemeinsam? Alle drei sind rund. Die Rundung, so schreibt der Kulturhistoriker Hermann Glaser in seinem neuen Buch, ist paradoxerweise der Schlüssel zu einem Jahrzehnt der Widersprüche, und er zitiert den Zeitzeugen Karl Markus Michel: "Überall Kurven, Bauchiges, Schwingendes. So als sollte die böse Zackigkeit von Hakenkreuz, Hitlergruß und SS-Rune durch die Gnade von Käfer, Muschel, Niere vergeben und vergessen werden. In diesen Formen fühlten wir uns versöhnt".

Kein Jahrzehnt ist so widersprüchlich erlebt worden wie die 50er Jahre. Für die 68er waren sie der Inbegriff alles Muffigen, Spießigen, Verlogenen. Für heutige Historiker, die sich neuerdings ausführlich mit dem "langen" Jahrzehnt – von der Gründung zweier deutscher Staaten 1949 bis zur "Errichtung einer Mauer"1961 – beschäftigen, erweisen sich gerade diese "abgerundeten" Brüche als Voraussetzung für die Welt, in der wir heute wohnen. So symbolisierte die Weltausstellung in Brüssel mit dem riesig begehbaren Wasserstoffatom den Aufbruch in das Atomzeitalter mit allen Chancen und Risiken, so war der weltweit und millionenfach verbreitete, völlig sinnfreie Hula-Hoop-Reifen der Beginn globaler Manipulation der Konsumwelt. Und der Käfer lief und lief, soweit die Reifen trugen, über die Alpen bis gen Italien. "Man kann", schreibt Hermann Glaser, "davon ausgehen, dass die Deutschen mit ihrem Land nie so einverstanden waren wie damals". Und es verwundert deshalb niemand, dass sich in einer Zeit der Verzagtheit, der Angst und der Arbeitslosigkeit die Medien wie auf Kommando auf diese schillernde Welt der 50er stürzen: Kalter Krieg und Wirtschaftswunder, Nierentisch und Petticoat, "Isetta" und die "Helden von Bern", das sind die Mythen, die uns mit den Fünfzigern bis heute verbinden.

Warum das Comeback eines Jahrzehnts unausweichlich war und welche Konsequenzen das für die Gegenwart hat, das diskutiert Volker Panzer mit seinen Gästen.

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