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ZDF-Programmhinweis
Mittwoch, 19. Oktober 2005, 14.15 Uhr
Wunderbare Welt
Jagdinstinkt: Tödliche Krallen
Sonntag, 23. Oktober 2005, 10.15 Uhr
Löwenzahn
Peter klettert in den Bergen

Mainz (ots) - Mittwoch, 19. Oktober 2005, 14.15 Uhr

Wunderbare Welt Jagdinstinkt: Tödliche Krallen

Was haben Grizzly, Leopard, Afrikanischer Kronenadler, Fledermaus und Schuppentier gemeinsam? Nicht viel! Doch egal wie verschieden sie auch sind, sie verfügen alle über Krallen. Die sichelförmigen Keratin-Gebilde werden als Werkzeug und Waffe eingesetzt. Sie sind unverzichtbar für ihre Besitzer, denn sie ermöglichen tödliche Jagd, effektive Verteidigung und haben – von Art zu Art – unterschiedliche Zusatzfunktionen.

Grizzlys verwenden bei der Jagd nach Lachsen sowohl ihre Zähne als auch ihre Krallen. Sie dienen als äußerst effektive Werkzeuge beim Fischfang. Mit bis zu zwölf Zentimetern haben die pelzigen Gesellen die längsten im Tierreich. Sie werden aber nicht nur zum Töten genutzt, sondern auch zum Graben, Klettern und Kämpfen. Afrikanische Kronenadler verfügen über kräftige Schnäbel. Die Beute fangen sie jedoch mit ihren dolchähnlichen Krallen. Die messerscharfen und kraftvollen Waffen dringen leicht durch die Haut bis auf die Knochen ihrer Opfer und ermöglichen einen absolut sicheren, tödlichen Griff. Leoparden besitzen - wie alle Katzen – die klassische Raubtier- Grundausstattung: kräftiges Gebiss und allzeit gewetzte Krallen. Sie können sie sogar ein- und ausfahren. So werden sie beim schnellen Laufen aus- und beim Anschleichen eingefahren. Fledermäuse greifen mit ihren Klauen ebenfalls die Beute. Sie nutzen sie außerdem als Aufhangvorrichtung beim täglichen Schlaf an Decken, Bäumen und Bauwerken. Das Flattervieh braucht keine Kraft, um sich festzuklammern. Die Krallen werden durch das Gewicht der Fledermaus von allein gekrümmt. Das Schuppentier ist einer der wenigen Vierbeiner ohne Zähne. Seine stärkste Waffe sind die krallen- bewehrten Gliedmaßen. Sie sind zwar kurz, aber sehr kräftig und enden in fünf Zehen mit gebogenen Klauen. Mit ihnen öffnen sie im Boden und auf Bäumen befindliche Termiten-und Ameisennester. Einige Schuppentier-Arten sind auch extrem gute Kletterer und arbeiten sich mit ihren "natürlichen Spikes" problemlos in hohe Baumkronen. Ihre am Boden lebenden Verwandten laufen, um die lebenswichtigen Werkzeuge zu schonen, mit eingerollten Krallen auf den äußeren Kanten ihrer Vorderfüße. So entsteht der merkwürdige, schaukelnde Gang der Schuppentiere, die viele an einen "umherwandernden Tannenzapfen" erinnert.

Von wenigen Millimetern Länge bis hin zu zwölf Zentimeter – die Dokumentation zeigt in herausragenden Bildern, wie Grizzly & Co. Ihre Waffen aus Keratin, dem gleichen Material, aus dem unsere Fingernägel sind, einsetzen. Reduzierte Club-Musik und dezente Tricktechnik untermalen den Ausflug in den Kosmos der Krallenträger.

Sonntag, 23. Oktober 2005, 10.15 Uhr

Löwenzahn Peter klettert in den Bergen

Eigentlich wollte es sich Herr Paschulke richtig gemütlich machen in seinem Urlaub: Chips, Couch und Fernseher. Irgendwie aber fühlt er sich schlapp und träge. Das Schwergewicht hat nicht mal Appetit!. "Der braucht frische Luft und Bewegung", bemerkt Peter. Also ködert er seinen Nachbarn auf Schwindel erregende Höhen - auf über 2000 Meter. Dort nämlich soll ein heilendes Kraut wachsen, das die Essenslust wieder anregt. Warum aber gedeihen bestimmte Pflanzen nur in bestimmten Höhen? Peter fällt auf, dass am Fuß der Gebirge Laubbäume überwiegen, dann zunehmend Nadelbäume wachsen und am Gipfel schlagen sich noch Moose und Flechten durch. Wie Gürtel umgeben diese Zonen die Gebirge. Auch die Tiere unterscheiden sich von denen unserer Wälder. Stufe um Stufe erklimmen Peter und sein Nachbar die Geheimnisse dieser Gürtel, und Peter enthüllt, dass auch der lebenswichtige Sauerstoff dort oben immer "dünner" wird.

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