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05.06.2003 – 10:33

ZDF

ZDF-Programmhinweis/ Sonntag, 8. Juni 2003, 8.45 Uhr, sonntags, TV fürs Leben

    Mainz (ots)

         mit Gerd Scobel

    Schwerpunktthema diesmal: "Laufen für den Geist"

    Der technische Fortschritt erlaubt uns, die natürliche Fähigkeit der eigenen Fortbewegung auf das Nötigste zu reduzieren: also im Wesentlichen den Gang zum Parkplatz, zum Telefon, zum Lebensmittelhändler um die Ecke. Selbst der gelegentliche Gang zum Briefkasten kann dank E-Mail seit kurzem entfallen. Umgekehrt hat das "Laufen" in unserer Gesellschaft für viele Menschen schon etwas geradezu Weltanschauliches: Wer sich bewegt, fühlt sich automatisch besser. Körperliche Anstrengung vertreibt den Frust, körpereigene Endorphine sorgen für gute Gefühle, das Gehirn bekommt mehr Sauerstoff und arbeitet auf höherem Niveau. Es scheint wirklich eine Droge zu sein: Regelmäßige Bewegung reicht vielen Läufern schon nicht mehr, der Trend geht zur Leistung. Man will sich auf der halben, besser ganzen Marathondistanz beweisen, sich quälen, um am Ende den "Kick der Glücksgefühle" zu erleben. Den Geist ganz frei machen für neue Ideen.

    Der Schwerpunkt versucht herauszufinden, was es mit der Verbindung von körperlicher und geistiger Bewegung auf sich hat.

    Ist das Laufen ein "zu sich finden", ein "zur Ruhe kommen" in unserer lauten Zeit?

    Gibt es einen inneren Drang zur Fort-Bewegung: Das Leben als Bewegung?

    Gast im Studio: Manfred Spitzer, Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm, Professor für Medizin, Diplompsychologe und promovierter Philosoph

    Weitere Themen:

    "Der Kopftuchstreit"

    Vor dem Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag die Verhandlung um den sogenannten "Kopftuchstreit" begonnen. Dürfen muslimische Lehrerinnen im Unterricht ein Kopftuch tragen? Die Klägerin Fereshta Ludin beruft sich auf Artikel 4 Grundgesetz, der das Recht auf ungestörte Religionsausübung garantiert, und auf Artikel 33 GG, der eine unbeschränkte Zulassung zu öffentlichen Ämtern unabhängig vom religiösen Bekenntnis vorschreibt. Die Schulbehörde des Landes Baden-Württemberg sieht dagegen die verfassungsrechtliche Neutralitätspflicht des Staates verletzt. In einem Interview für 'sonntags' warnt die Frankfurter Rechtsprofessorin Ute Sacksofsky davor, die Neutralitätspflicht vorzuschieben, wenn es eigentlich um Abwehr oder Toleranz der islamischen Kultur geht. Dagegen sieht der Kölner Journalist und Islamistenexperte Ahmet Senyurt in der Zulassung des Kopftuchs durchaus eine Gefahr. "Warum lehnen drei Viertel der muslimischen Frauen in Deutschland das Kopftuch ab?" fragt er. Er sieht das Kopftuch als ein Einschüchterungs- und Unterdrückungsmittel des radikalen Islam.

    100 Reisen

    Anfang Juni startete seine 100. Auslandsreise nach Kroatien. Kein Papst war so viel und so oft auf Reisen wie er. Johannes Paul II. nimmt den Begriff ‚Weltkirche' wörtlich: Er will nicht nur die Rolle eines Oberhirten im fernen Vatikan spielen, sondern ein Papst zum Anfassen sein. Jede seiner Reisen wird zum Medienereignis. So entstehen manchmal auch Fernsehbilder, die unter seinen Vorgängern undenkbar gewesen wären...

    Am Ende der Sendung erklärt Werner Küstenmacher in seinem Tipp zur Woche was man unter der "Kette der Freundlichkeiten" versteht.     

ots Originaltext: ZDF
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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06131 / 70-2120 und -2121

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