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ZDF-Pressemitteilung
Nitrofen-Skandal weitet sich aus: Jetzt auch Schweinefutter betroffen
"ZDF.reporter" berichtet am Mittwoch, 5. Juni 2002, 21.00 Uhr

    Mainz (ots) - Die Verseuchung von Öko-Tierfutter mit dem hochgiftigen und wahrscheinlich krebserregenden Nitrofen ist sehr viel umfangreicher als bisher angenommen. Das ergaben Recherchen des Magazins "ZDF.reporter".          Dem Magazin liegt ein aktueller Prüfbericht der Landwirtschaftskammer Rheinland in Bonn vor, wonach "Öko-Ergänzungsfutter fein" für Schweine hochgradig belastet ist. Ein Landwirt aus dem Raum Paderborn hatte das ihm von der GS Agri gelieferte Ergänzungsfutter im Labor untersuchen lassen. Laut Prüfbericht der Landwirtschaftskammer Rheinland wurde dabei ein um das Achtfache erhöhter Nitrofenwert ermittelt.          In einer Futtervariante, dem sogenannten "pelletierten Schweinemastfutter" wurden noch deutlich höhere Werte gemessen. Mit dem erstmaligen Nachweis von Nitrofen im Schweinefutter geraten auch weitere Inhaltsstoffe unter Verdacht. Bisher wurden Nitrofenrückstände nur im Körnerfutter nachgewiesen, jetzt ist erstmals ein Futterzusatz betroffen, der nicht aus Getreide besteht.

    Ein Teil der mit dem Öko-Futter gemästeten Schweine des
betroffenen Hofes soll jetzt getötet werden, um herauszufinden, ob
auch ihr Fleisch mit Nitrofen verseucht ist. Über neue Erkenntnisse
zum Nitrofenskandal berichtet "ZDF.reporter" am Mittwoch, 5. Juni
2002, 21.00 Uhr.
    
    
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