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ZDF-Pressemitteilung
Die vergangene Welt des Adels und Porträt Kaiser Wilhelms II.
Kinokoproduktion und Dokumentation von Peter Schamoni im ZDF

    Mainz (ots) - Zwei Filme des Dokumentarfilmers Peter Schamoni sind am Himmelfahrtstag, Donnerstag, 9. Mai 2002, im ZDF zu sehen: die Kinokoproduktion "Die letzte Geschichte von Schloss Königswald" (16.15 Uhr) sowie der viel beachtete dokumentarische Film "Majestät brauchen Sonne - Wilhelm  II." (23.15 Uhr).          In "Die letzte Geschichte von Schloss Königswald" porträtiert Peter Schamoni auf der Grundlage von Horst Bieneks Novelle "Königswald oder die letzte Geschichte" eine vergangene Adelswelt, die 1945 nicht schuldlos mit in den Untergang gerissen wurde. Nicht ohne Wehmut und Nostalgie schildert er, wie sieben pfiffige Adelsdamen in altem Glanz die Stunde Null erwarten. Die Deutschen setzen sich ab, die Amerikaner erobern und übergeben das Schloss, in dem die Frauen leben, an die Russen. Die entscheidende Frage ist nun, ob man bleiben oder den Amerikanern folgen soll.          Eine einzigartige Riege von UFA-Stars stand 1987 zusammen mit der jungen Generation gemeinsam vor der Kamera von Gerard Vandenberg: Neben Camilla Horn, Marianne Hoppe, Carola Höhn, Rose Renée Roth, Ortrud von der Recke, Fee von Reichlin und Marika Rökk spielten Dietlinde Turban, Anja Kruse, Wolfgang Fierek, Wolfgang Greese, Jockel Tschiersch und viele mehr.          In seinem dokumentarischen Film "Majestät brauchen Sonne" hat Peter Schamoni die filmhistorisch einzigartigen Zeitdokumente über Kaiser Wilhelm II. behutsam heutigem Sehempfinden angepasst und sie um Neuaufnahmen an historischen Schauplätzen ergänzt. Originalzitaten des Kaisers aus dessen autobiografischen Schriften gab er eine Stimme (Otto Sander) und fügte das alte wie neue Material zum facettenreichen und vielschichtigen Porträt einer bis heute umstrittenen Persönlichkeit zusammen.          Ohne die problematischen Seiten Wilhelms II. zu unterschlagen, enthält sich der Film bei aller ironischen Distanz jeder üblichen Karikierung oder gar einer falschen Verherrlichung. Peter Schamonis          ebenso unterhaltsamer wie Einsichten vermittelnder Film lässt eine Welt lebendig werden, die mit dem Ersten Weltkrieg unterging. Er wurde für "Majestät brauchen Sonne" 1999 als Produzent mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.     

    
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