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"Getreten, gefressen, gestutzt - das Gras schlägt zurück"
Das ZDF-Magazin "Leschs Kosmos" über die gemeinsame Geschichte von Gräsern und Menschen

Der Schein trügt. Hinter manch einer lieblichen Wiese lauert eine Gefahr für Mensch und Tier. Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Marion Ruppaner Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei.... mehr

Mainz (ots) - Im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft und einen Tag vor dem Champions League-Halbfinale (das ZDF überträgt live), wirft Professor Harald Lesch im ZDF-Wissenschaftsmagazins "Leschs Kosmos" am Dienstag, 22. April, 22.45 Uhr, einen Blick auf häufig unterschätzte und doch aufmerksam studierte Pflanzen: Gräser.

Wie oft ist der "Rasen" schuld, wenn ein Fußballspiel verlorengeht: An die Pflanzen, die für internationale Spiele zugelassen sind, werden höchste Anforderungen gestellt. Aber was macht den Unterschied aus? Die Physik des Fußballrasens ist eine Wissenschaft für sich. Deshalb sind in jedem Stadion Greenkeeper im Einsatz. Sie testen regelmäßig, ob der Rasen noch den strengen Vorgaben entspricht, und jeder hat seine ganz eigenen geheimen Methoden. Das Problem: Rasen ist Natur, und die lässt sich nun mal nicht zu 100 Prozent kontrollieren. Macht dagegen Kunstrasen jedes Fußballspiel berechenbar?

Eine Wiese ist im Vergleich zum Rasen eine ganz eigene komplexe Welt. Einige Beispiele: Drohen Gräser etwa durch Überweidung unterzugehen, erzeugen sie Gifte zum Schutz. Dass Gräserpollen für Allergiker lästig sind und sogar gefährlich werden können, ist bekannt. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass das Allergiepotential derselben Gräser unter besonderen Umständen noch zehnfach höher liegen kann als üblich.

Was es mit der populären "Gluten-Unverträglichkeit" auf sich hat, ist auch eine Gräser-Geschichte. Und die hat durch aktuelle Forschungen eine neue Wendung erfahren: Lange hatten Forscher das getreideeigene Gluten als Ursache für Unverträglichkeiten im Verdacht. Doch bei der Zucht von Getreidesorten wurden jeweils die Gräser ausgesucht, die am widerstandsfähigsten sind. Sie produzieren neuartige Stoffe, die die eigentliche Ursache für viele Unverträglichkeiten sind. Gräser scheinen offenbar wehrhafter zu sein, als man gemeinhin denkt.

Harald Lesch eröffnet den Zuschauern in seiner Sendung einen völlig neuen Blick auf die unscheinbaren Pflanzen im Fußballstadion und die gemeinsame Geschichte von Gräsern und Menschen.

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