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"ZDFzeit: Nicht alles war schlecht"
Zweiteilige Zeitreise in die DDR

"ZDFzeit: Nicht alles war schlecht" / Zweiteilige Zeitreise in die DDR
Nicht alles war schlecht. Schauspieler Constantin von Jascheroff unternimmt eine Zeitreise in das Land seiner Eltern - die DDR. In einer privaten Werkstatt findet er einen Wartburg Melkus, den "heißesten Sportwagen der DDR". Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und André Böhm Weiterer Text... mehr

Mainz (ots) - Wie war sie wirklich, die DDR? Der junge Schauspieler Constantin von Jascheroff wurde 1986 in der DDR geboren, mit seiner Familie floh er kurz vor dem Mauerfall in den Westen. Für die zweiteilige "ZDFzeit"-Dokumentation "Nicht alles war schlecht" macht er am 28. Januar und 4. Februar 2014, jeweils dienstags, 20.15 Uhr, den DDR-Check. Der Schauspieler will wissen, wie es ihm ergangen wäre, hätte er seine Jugend im anderen Deutschland verbracht. Und auch Prominente wie Andrea Kiewel, Enie van de Meiklokjes, Henry Maske, Jörg Schüttauf, Andreas Schmidt-Schaller, Roland Jahn und andere erzählen ihre Geschichte.

Wie lebte und liebte, wie arbeitete und feierte man im Osten? Wie war der Urlaub, und wie fuhren sich die Autos? Im ersten Teil der Dokumentation "DDR - Liebe, Frust und Freiheit" (Dienstag, 28. Januar, 20.15 Uhr) erfährt Constantin von Jascheroff, dass man in der DDR früh heiratete und Kinder bekam. Auch Henry Maske gründete bereits mit 20 Jahren eine Familie. Allerdings wurde auch jede dritte Ehe wieder geschieden - auch die des Box-Champions.

Die SED wollte möglichst alle Lebensbereiche der DDR-Bürger kontrollieren und regulieren. Im Sport wurden schon die Kleinsten gesichtet, vermessen und in Kader eingeteilt. In den Medaillenspiegeln der internationalen Sportereignisse schlug sich das positiv nieder: Hier war die "kleine" DDR ganz groß. Der Erfolg hatte jedoch auch Schattenseiten: Die Staatsamateure waren systematisch gedopt, Drill war an der Tagesordnung.

Mit vielen bislang unveröffentlichten Filmaufnahmen zeichnet die Dokumentation das ebenso faszinierende wie beklemmende Bild einer untergegangenen Welt, die für viele - trotz Mauer und Stasi - Schauplatz einer glücklichen Jugend war. "Wir haben ein schönes Leben in der DDR gehabt", erinnert sich Roland Jahn, der Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde, "nicht wegen des Staates, sondern trotz des Staates."

Im zweiten Teil der Dokumentation (Dienstag, 4. Februar, 20.15 Uhr) "DDR - Sehnsucht, Trotz und Rock 'n Roll" stehen die Reiselust der DDR-Bürger und die Sehnsucht der ostdeutschen Jugend nach Freiheit und Rock 'n Roll im Fokus.

Sendetermine in ZDFinfo:

"DDR - Liebe, Frust und Freiheit": Mittwoch, 29. Januar, 8.45 Uhr, und Donnerstag, 30. Januar, 17.15 Uhr "DDR - Sehnsucht, Trotz und Rock 'n Roll: Mittwoch, 5. Februar, 8.45 Uhr, und Donnerstag, 6. Februar 2014, 17.15 Uhr

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