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06.06.2013 – 09:15

ZDF

Yvonne Catterfeld: "Jeder, der singt, hinterlässt irgendwas. Wenn er gut singt" - Yvonne Catterfeld und Pasquale Aleardi spielen die Hauptrollen im mitreißenden ZDF-Musikfilm "Nur eine Nacht"

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Mainz (ots)

MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN von Yvonne Catterfeld, Pasquale Aleardi und Heike Wiehle-Timm

Anmoderation:

Musik, Karriere und die große Liebe - darum geht es in dem mitreißenden ZDF-Film "Nur eine Nacht". Pasquale Aleardi, bekannt aus Filmen wie "Wo ist Fred?" oder "What A Man", spielt den Musiker Marc Simon, dessen erfolgreiche Zeiten vorbei sind. Um an alte Erfolge anzuknüpfen, will Marc Simon ein Musical auf die Beine stellen und organisiert deshalb ein Casting. Bei der Auswahl der Sänger soll ihm ausgerechnet seine Ex-Frau Ina, gespielt von Yvonne Catterfeld, helfen. Yvonne Catterfeld musste nicht groß überredet werden, bei dem Film mitzumachen:

O-Ton Yvonne Catterfeld

Der Regisseur, den ich schon kannte, der hat einen Song reingeschrieben "His eye is on the sparrow" für meine Rolle. Und dann hab ich gedacht: Sag mal, hab ich ihm das irgendwann mal auf Klavier vorgespielt oder vorgesungen? Wieso schreibt der denn jetzt meinen Lieblingssong für meine Rolle rein? Und da dachte ich dann: Ok, das ist ein Zeichen. Und ich hab dann zugesagt wegen dem Song. (0:20)

Da ist es kein Wunder, dass die Szene, in der Yvonne Catterfeld im Duo mit Pasquale Aleardi "His eye is on the sparrow" singt, zu den absoluten Highlights des ZDF-Films gehört. Aber auch Lieder wie "Ain´t no mountain high enough", "Family Portrait" oder "Bohemian Rhapsody" lassen garantiert keinen Zuschauer ruhig vor dem Fernseh-Apparat sitzen. Von altbekannten Titeln bis hin zu aktuellen Hits - bei "Nur eine Nacht" ist für jeden was dabei. Und gerade diese Mischung macht den Reiz aus, ist sich Pasquale Aleardi sicher:

O-Ton Pasquale Aleardi

Was ich sehr mag, ist das Gospelduett von Yvonne und mir. Das mag ich einfach sehr, weil das so etwas Stilles und Zartes hat und gefühlvoll ist, und weil ich auch diesen Gospel so sehr mag. Die ganzen Nummern von den Leuten, von den jungen Leuten, fand ich super. Der Flashmob. Oh Mann, das sind so viele, das sind wirklich viele Sachen, die mir besonders gut gefallen haben. Aber ich würde schon sagen, es gibt so ein paar Highlights. Die Gesangsnummern an sich, inklusive Flashmob, sind für mich die Highlights. (0:30) Ja, auch einen Flashmob gibt es in "Nur eine Nacht". Der ist am Hamburger Hauptbahnhof entstanden und zwar während des laufenden Betriebs. Will heißen: Züge fuhren ein und aus, Reisende hetzten von Bahnsteig zu Bahnsteig, Lautsprecheransagen verkündeten Verspätungen oder Wagenwechsel. Und dazwischen eine Film-Crew, die voller Konzentration drehen musste. Aber am Ende hat sich der ganze Aufwand gelohnt, und für die Passanten war das Live-Set neben den Bahngleisen eine total spannende Abwechslung. Produzentin Heike Wiehle-Timm:

O-Ton Heike Wiehle-Timm

Mich hat ein älterer Herr angesprochen: "Und was war das jetzt?" Dann hab ich gesagt: "Ein Flashmob". "Ach, und wie macht man das?". Naja, ich hab mich nicht geoutet, sondern gesagt: "Die Menschen verabreden sich per Internet". "Da möchte ich auch mal mitmachen!". Also es war wirklich eine positive Stimmung dort. (0:15)

"Nur eine Nacht" haben die Jugendlichen, denen Simon eine glänzende Zukunft versprochen hat, wenn sie nur gut genug singen und tanzen, Zeit, sich für das Musical zu empfehlen. Davon, dass Simon vor dem finanziellen Ruin steht, haben sie keine Ahnung. Sie wollen zeigen, was sie können. Miteinander, füreinander - und, am Ende der letzten Casting-Runde, jeder für sich. Es ist die Chance auf die Hauptrolle, die Chance ihres Lebens, für die sie alles zu geben bereit sind. Wie im Film sind die 28 Statisten, die die Jugendlichen spielen, über ein Casting gesucht worden. Den Dreh werden sie in ihrem Leben nie mehr vergessen, denn der war wirklich einzigartig, erzählt Pasquale Aleardi:

O-Ton Pasquale Aleardi

Die Stimmung war so durchgeknallt gut. Wirklich geil. Setaufnahme-Leiter tanzen, passen nicht mehr auf. Von Praktikant bis Produzentin bis Statisten - alles, was irgendwie in die Nähe dieses Sets kam, hat getanzt oder gesungen oder gesummt. Und diese Stimmung hat einen so angesteckt. Es war sehr intensiv und trotzdem sind wir nach Drehschluss durch die Kneipen Hamburgs gezogen und haben da weitergesungen und haben da quasi wie weitergeprobt. Wir haben dann unsere i-Phones und die Songs, die wir dabei hatten, den DJs in die Hände gedrückt und haben den Tanz weiter geprobt und alle mitgerissen. Das hab ich so noch nie erlebt. (0:40)

"Nur eine Nacht" ist abwechslungsreich und spannend. Tolle Lieder, talentierte Sänger und authentische Geschichten machen den Film zu einem Musikfilm der Extra-Klasse. Und wer weiß - möglicherweise sorgt der ZDF-Film ja sogar für ein Revival des Genres "Musikfilm". Yvonne Catterfeld jedenfalls kann sich das gut vorstellen.

O-Ton Yvonne Catterfeld

Vielleicht gibt es danach eine Welle und ganz viele machen auf einmal Musikfilme und wir sind der Vorreiter. Das wär natürlich schön. Generell sind die Leute gerade, glaube ich, sehr sensibilisiert auf Musik durch diese ganzen Shows. Und Musik beseelt ja auch. Es ist ein sehr energiegeladener und sehr lebhafter Film. Der macht einfach Freude. Und Musik macht auch was bei einem. Was da auch passiert - bestimmt passiert bei jedem was anderes, aber jeder, der singt, hinterlässt irgendwas, finde ich. Wenn er gut singt. (0:28)

Abmoderation:

Das können die Darsteller im Film - und sie reißen den Zuschauer wirklich mit. Irgendein Körperteil bewegt sich immer, egal, welcher Musiktitel gerade gesungen wird. "Nur eine Nacht" am 6. Juni um 20 Uhr 15 im ZDF.

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