ZDF

Berichterstattung aus dem Ausland gewinnt an Gewicht
Produktionsleistung der Studios stark angestiegen
Von Mai 2011 an neuer Sendeplatz für "auslandsjournal"

Mainz (ots) - Die Produktion der ZDF-Auslandstudios ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. Das teilte ZDF-Intendant Markus Schächter bei der Sitzung des ZDF-Fernsehrates in Mainz mit. 29 985 Programmminuten wurden insgesamt im Jahr 2010 von den 18 Auslandstudios produziert. 2007 hatte der Wert noch bei 20 980 Minuten gelegen. Der Stellenwert der Auslandsberichterstattung im ZDF werde sich "angesichts der sich immer wieder ändernden weltpolitischen Verhältnisse und der wirtschaftlichen Globalisierung weiter erhöhen", kündigte Markus Schächter an.

Wie stark die Auslandsberichterstattung das Profil der ZDF-Nachrichten prägt, zeigt der Vergleich mit der privaten Konkurrenz: Die Nachrichten-Sendung "heute" berichtete 2010 insgesamt 1162 Minuten über internationale Politik, bei "RTLaktuell" waren es 591 Minuten, bei den "Sat.1 Nachrichten" 422 Minuten (Infomonitor 2010, IFEM, Institut für empirische Marktforschung). ZDF-Intendant Markus Schächter: "Das ZDF hat sein Auslandskorrespondentennetz den neuen Anforderungen angepasst und dabei dem bei nationalen Medienanbietern zu beobachtenden Trend widerstanden, die aufwändige Auslandsberichterstattung wegen des gestiegenen Kostendrucks zurückfahren." Die Kombination aus krisenerfahrenen Korrespondenten und Reportern der Zentrale, die für Auslandseinsätze geschult worden seien, habe sich 2010 ausgezahlt, etwa bei der Berichterstattung über die Naturkatastrophen in Haiti und in Pakistan.

Mit seinem breiten Angebot unterscheide sich das ZDF in der Auslandsberichterstattung deutlich von der privaten Konkurrenz, erklärte der ZDF-Intendant. Die Palette, in der Auslandsthemen aufgegriffen werden, reiche vom "auslandsjournal" über die "heute"-Nachrichtensendungen bis zu Reportagen, Schwerpunktsendungen und Dokumentationen. Die hohe Bedeutung, die das ZDF der Auslandsberichterstattung beimesse, zeige die Vorverlegung des "auslandsjournals", das von Mai 2011 an auf einem früheren Sendeplatz - mittwochs, 22.15 Uhr - ausgestrahlt wird.

Um schnellstmöglich und authentisch zu informieren, berichteten die ZDF-Korrespondenten auch multimedial, sagte Markus Schächter. Gute Resonanz beim Publikum fänden neuerdings beispielsweise die über Twitter verbreiteten Nachrichten der Korrespondenten.

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