ZDF

ZDF-Programmhinweis
Samstag, 17. Juli 2010, 17.05 Uhr, Länderspiegel
Samstag, 17. Juli 2010, 23.00 Uhr, das aktuelle sportstudio
Sonntag, 18. Juli 2010, 9.02 Uhr, sonntags
Sonntag,

Mainz (ots) - Samstag, 17. Juli 2010, 17.05 Uhr

Länderspiegel

mit Isabelle Tümena

Sommerhitze - Deutschland stöhnt unter Tropenwetter

Energiewende - Solar, Wind und Biogas immer beliebter

Wohnwagenkontrolle - Zu schwer und zu schnell auf der Autobahn

Hammer der Woche - Heidelberger Neubaugebiet ohne Telefonleitungen

Samstag, 17. Juli 2010, 23.00 Uhr

das aktuelle sportstudio

mit Katrin Müller-Hohenstein

Gäste im Studio:

Tennisspieler Philipp Petzschner und Jürgen Melzer

Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften in Braunschweig

Rad: Tour de France

Triathlon: World Championship-Serie in Hamburg

Hockey: Champions Trophy, Damen Deutschland-Niederlande in Nottingham

Handball: Länderspiel, Deutschland-Polen in Chicago

Fechten: EM in Leipzig

Sonntag, 18. Juli 2010, 9.02 Uhr

sonntags

TV fürs Leben

mit Doro Wiebe

Aktuell: Lob der Trägheit. Wie die Hitze unser Leben verlangsamt

Schwerpunkt: Jugend und Visionen. Mit Bäume pflanzen die Welt retten?

Beitrag: Die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet

Studiogast: Felix Finkbeiner (Plant-for-the-Planet)

100 Sekunden Leben: Die Sonnenanbeter in Hamburg

Mutmacher: Der siebenjährige Josia Topf

Menschen und Projekte: Stärker mit zwei Fäusten: Die Box-Girls in Kreuzberg

Gayle Tufts: "Über den Dächern"

Sonntag, 18. Juli 2010, 10.15 Uhr

blickpunkt

mit Stefan Raue

Großer Streit - Volksentscheid gegen Parlamente Am Sonntag stimmen die Hamburger Bürger über die Schulreform des schwarz-grünen Senats ab. Vor kurzem haben die Bayern mit einem Volksentscheid den Nichtraucherschutz gestärkt - ebenfalls gegen den Willen der Regierung. Die Bürger nehmen den Parlamentariern die Entscheidungen aus der Hand. "Volksentscheid - Brauchen wir eine neue Demokratie?" Diese Frage diskutieren im 'blickpunkt' zwei Leitartikler der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Rundschau. Die Sendung schaut nach Bayern und Hamburg, zeigt aber auch, wie in der Schweiz seit Generationen der direkte Wille des Volkes Gesetze bestimmt.

Großes Schweigen - Die Sperrung der Autobahn A 40 In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wird die Autobahn A 40 für rund 24 Stunden gesperrt. Grund: Sie soll für einen Tag das "Still-Leben Ruhrschnellweg' verkörpern, ein Projekt der Kulturhauptstadt 2010. Auf der Hauptverkehrsschlagader wird eine 60 Kilometer lange Tafel aufgebaut. Tausende werden bei dem Fest erwartet.

Großer Krach - Ärger um eine Kirchenglocke Möhrenbach im Thüringer Wald. Hier gibt es zwei Glocken - eine ziemlich leise im Kirchturm, die aber praktisch nie läutet. Und es gibt eine sehr, sehr laute große Glocke in einem separaten Glockenhäuschen. Und genau diese laute Glocke verärgert die Anwohner. Denn die schlägt auch zu jeder vollen Stunde. Der Heidenkrach sorgt für Riesenärger.

Sonntag, 18. Juli 2010, 13.30 Uhr

ZDF.umwelt unterwegs

Faszination Donauried

mit Volker Angres

Auf ihrem Weg zwischen Schwarzwald und Schwarzem Meer fließt die Donau durch eine einzigartige Region. An ihrem Oberlauf, dem schwäbischen und bayerischen Donautal, bietet sie eine der größten zusammenhängenden Auenlandschaften Deutschlands. Sie gehört zu den Siegerregionen des bundesweiten Wettbewerbs IDEE-NATUR, in dem das Bundesamt für Naturschutz (BFN) neue Ansätze für Naturschutzgroßprojekte anstoßen will und dabei den Grundgedanken verfolgt: Man kann die Natur schützen und trotzdem von ihr leben. Auenwälder und seine Bewohner.

Das Gebiet ist unter anderem als Heimat einer ganzen Reihe von Vögeln, die auf der roten Liste stehen, bekannt. Selbst die sogenannten fliegenden Edelsteine, die Eisvögel, können dort bei ihrer Jagd beobachtet werden. Die überfluteten Flächen sind auch für die Biber idealer Wohnort. Die Nager, sonst nicht so gern gesehen, haben im Donauried ihre Freunde und leisten Nützliches.

Flutungen als Schutzmaßnahmen

Die Landschaft bietet - in ihrer typischen Form - ein hohes Maß an Biodiversität. Diese Vielfalt ist aber auch ständiger Bedrohung ausgesetzt: Die Anlage von Nutzflächen für die Landwirtschaft und die Begradigung der Donau trocknen die sensiblen Bereiche aus. Schutz bedeutet darum in erster Linie, die Region feucht bzw. nass zu halten. "ZDF.umwelt" begleitet unter anderem Flutungen zum Erhalt des wertvollen Auenwaldverbundes.

Der Blautopf - ein gigantisches Höhlensystem Die weit verzweigte Unterwelt bei Blaubeuren auf der Schwäbischen Alb wurde in den 60er Jahren entdeckt. Bis heute birgt das an vielen Stellen überflutete Höhlensystem noch viele Geheimnisse. Riesige Hallen mit Kalksteinformationen, wie der Mörikedom, sind zwar erschlossen, aber über die seltsamen Bewohner, wie die winzigen Brunnenschnecken, weiß man noch sehr wenig.

Urige Herden als Landschaftspfleger

Keltenpferde, Auerochsen und Wisente sind nicht gerade alltäglich in Deutschland. Aber in der Pflege und Bewirtschaftung von Kulturlandschaften, vor allem entlang der Wiesen und Weiden im Donaumoos, gibt es sie. Sie werden immer beliebter und haben sich zum festen Bestandteil der Region entwickelt.

Sonntag, 18. Juli 2010, 0.15 Uhr

nachtstudio

Im Kreuzfeuer der Kritik: Die Islamdebatte - ein neuer Kalter Krieg?

mit Volker Panzer

Gäste:

Lamya Kaddor, Religionspädagogin und Autorin

Hamed Abdel-Samad, Politikwissenschaftler

Claudius Seidl, Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Henryk M. Broder, Journalist und Buchautor

Über den richtigen Umgang mit dem Islam ist in Deutschlands Feuilletons ein erbitterter Streit entbrannt. Islamkritiker wie die Autoren Necla Kelek, Henryk M. Broder und Seyran Ateş werden in der Presse als "Hassprediger", "Heilige Krieger" oder "Liberale Rassisten" tituliert, deren einziges Ansinnen es sei, den Islam zum Feindbild abzustempeln. Im Gegenzug werfen diese ihren Gegnern, darunter die Feuilleton-Redakteure Thomas Steinfeld und Claudius Seidl vor, sie würden angesichts einer gewalttätigen und kriegerischen Religion bei Themen wie "Zwangsehe", "Ehrenmord" und "Fatwa" feige wegschauen und vor dem Unrecht kapitulieren. Es scheint, als sei Samuel Huntingtons These vom Kampf der Kulturen endgültig in Deutschland angekommen, ein neuer Kalter Krieg, der ausgeht von den Redaktionsstuben führender deutscher Zeitungen. Im Kern des Disputs steht die Frage: Was ist schlimmer: den Islam zu verharmlosen oder ihn zu verteufeln?

Dabei stehen sich die Fronten unversöhnlich gegenüber: Die Kritiker sehen im Islam eine Bedrohung der westlichen Werte. Die universell gültigen Menschenrechte, eine der wichtigsten Errungenschaften der Aufklärung, müssten mit aller Entschiedenheit verteidigt werden. Ganz anders die Gegenseite: Sie vermutet hinter dieser Sichtweise eine latente Islamophobie, die den Eindruck zu erwecken versucht, Muslime überschreiten andauernd die Grenzen des für uns Hinnehmbaren. Der Historiker Wolfgang Benz vergleicht die ablehnende Angst der Islamgegner sogar mit dem Antisemitismus des 19. Jahrhunderts.

Bedroht der Islam unsere Gesellschaft, oder wird die Angst vor dem Fremden von Einzelnen geschürt? Gibt es Grenzen der Toleranz, oder kapitulieren wir vor einem sich immer weiter ausbreitenden Islamismus? Gibt es Chancen zu einem Dialog, oder ist der Islam nicht Weise reformierbar? Warum entfacht sich der Streit ganz besonders in der Diskussion über die Rolle der Frau im Islam?

Über Kopftuchmädchen, Zwangsehen, Hassprediger und Islamophobie diskutiert Volker Panzer im ZDF-"nachtstudio".

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