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Second-Hand-Rechner: trendy, preiswert, ökologisch/PC-Schnäppchen vom Gebrauchtmarkt

Hannover (ots)

Wer einen PC für Büroaufgaben und zum Surfen
sucht, wer obendrein kein Interesse an aktuellen Action-Spielen hat,
der braucht keinen Rechner mit GHz-strotzendem Prozessor und rasantem
3D-Beschleuniger. Ein etwas älteres Modell aus zweiter Hand erfüllt
heute mühelos die Anforderungen der meisten Anwender und kostet viel
weniger als die günstigsten Supermarkt-Schnäppchen, berichtet das
Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe 21/02.
Während der PC-Markt für Neukäufe insgesamt stagniert, wächst der
Gebrauchtmarkt kontinuierlich. Fast ein Drittel aller PC-Käufe
entfällt bereits auf gebrauchte Geräte. Dabei profitieren die Käufer
von dem raschen Wertverfall der Hardware: Der durchschnittliche
gebrauchte Desktop-PC kostet nur 250 Euro, wie c't in einer
Online-Umfrage ermittelte. Er ist 32 Monate alt, läuft mit rund 500
MHz und ist mit rund 200 MByte Hauptspeicher und 20 GByte
Festplattenkapazität recht gut ausgestattet.
Gebrauchte Notebooks sind im Durchschnitt zwei Monate jünger,
haben 460 MHz Prozessortakt und werden für 675 Euro verkauft.
Apple-Computer sind dem Umfrageergebnis zufolge etwas wertbeständiger
als Intel-PCs: Der durchschnittliche Preis für 32 Monate alte
Mac-Modelle betrug 647 Euro, die gebrauchten Notebooks waren im
Mittel 25 Monate alt und kosteten 1290 Euro.
Die meisten Second-Hand-Rechner wechseln über private Kontakte
oder Online-Auktionen ihren Besitzer. "Am günstigsten kauft man im
Bekannten- oder Freundeskreis," rät c't-Redakteur Georg Schnurer.
"Oftmals erhält man dann auch noch ein wenig Support dazu." Die
Chance, ein Schnäppchen zu machen, biete auch der Abverkauf von
Firmen-PCs durch den Arbeitgeber. Allerdings sind diese Geräte mit
rund drei Jahren meist älter als der durchschnittliche PC auf dem
Gebrauchtmarkt.
Gemischte Erfahrungen sammelte c't mit Testkäufen bei
Online-Auktionen. "Wer sich nicht einigermaßen auskennt, läuft leicht
Gefahr, zu viel zu bieten oder gar übers Ohr gehauen zu werden",
warnt c't-Experte Georg Schnurer. (gs)
Titelbild c't 21/2002:
www.heise.de/presseinfo/bilder/ct/02/ct212002.jpg
Hinweis für Hörfunkredaktionen:
Ein Radiobeitrag zu diesem Thema sowie O-Töne von c't-Redakteur
Georg Schnurer sind unter 05 11/2 79 15 60  beim c't-Hörfunk-Service
abrufbar. Unter www.radioservice.de steht das Angebot für
akkreditierte Hörfunkredakteure auch im MP3-Format zum Download
bereit.
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