Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
++ Türen auf für die Wärmewende I Zivilgesellschaftliches Bündnis ruft zum bundesweiten Tag des offenen Heizungskellers am 21. November 2026 auf ++
Pressemitteilung
18. Juni 2026 | 097 I Gemeinsame Pressemitteilung I Doppelte Zusendungen bitten wir zu entschuldigen
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Türen auf für die Wärmewende
Zivilgesellschaftliches Bündnis ruft zum bundesweiten Tag des offenen Heizungskellers am 21. November 2026 auf
- Bundesweiter Aktionstag: Hausbesitzer*innen und Initiativen öffnen Heizungskeller für Interessierte
- Wärmewende erlebbar machen: Erfahrungen zu Kosten, Technik und Wohnkomfort von erneuerbarem Heizen teilen
- Erneuerbares Heizen ist sicher, preisstabil, unabhängig
Berlin. Der „Tag des offenen Heizungskellers“ am 21. November 2026 macht klimafreundliches Heizen im Alltag erlebbar. Bundesweit öffnen Haus- und Wohnungsbesitzer*innen ihre Türen und teilen praxisnahe Erfahrungen etwa zur Wärmepumpe. Nachbar*innen zeigen Nachbar*innen, wie sie ohne Gas und Öl Wärme erzeugen können. Zu diesem bundesweiten Aktionstag rufen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, co2online, GermanZero, Greenpeace Deutschland und der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) gemeinsam auf.
Angesichts steigender Energiepreise, klimapolitischer Herausforderungen und anhaltender Unsicherheiten beim Heizungstausch helfen Praxistipps aus erster Hand. Gemeinsam wollen die Organisationen Orientierung schaffen und Vertrauen in klimafreundliche Technologien stärken. Interessierte können die Vorteile von Wärmepumpen auch in Kombination mit Photovoltaikanlagen, Pufferspeichern und vielem mehr entdecken. „Der Aktionstag setzt auf persönliche Gespräche, Erfahrungsaustausch und unabhängige Informationen, um die Wärmewende vor Ort erlebbar zu machen. Er ist überparteilich und zivilgesellschaftlich getragen. Wir verfolgen das Ziel, praktische Einblicke zu ermöglichen, Nachbarschaften zu stärken und die Abkehr von fossilen Heizsystemen voranzubringen“, erklären die Verbände übereinstimmend.
Die Veranstalter*innen laden Haus- und Wohnungsbesitzer*innen sowie lokale Initiativen, Gruppen und Kommunen ein, eigene Angebote zu organisieren und auf www.offenerheizungskeller.de anzumelden. Interessierte können so am 21. November 2026 unterschiedliche klimafreundliche Technologien direkt vor Ort im Einsatz erleben.
„Die Energiekrise macht es deutlich: Fossile Energieträger bedeuten ein hohes finanzielles Risiko für die Menschen, befeuern Kriege und treiben zudem die Klimakrise weiter voran. Den Erneuerbaren gehört die Zukunft! Gemeinsam mit vielen Menschen vor Ort zeigen wir: Die Wärmewende funktioniert auch in den eigenen vier Wänden“, so das Bündnis.
Hintergrund:
Bei dem ersten bundesweiten Tag des offenen Heizungskellers im November 2025 wurden über 200 Heizungskeller in über 90 Kommunen für Interessierte geöffnet. In vielen verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen konnten Interessierte sich ein praxisnahes Bild der Wärmewende machen.
Mehr Informationen:
- Auf der Bündniswebseite www.offenerheizungskeller.de können Eigentümer*innen und Initiativen ihren offenen Heizungskeller oder ihre Begleitveranstaltungen anmelden. Sie finden zudem ausführliche Informationen, Materialien und Veranstaltungen zur Vorbereitung des Aktionstages.
- Besucher*innen können auf der Webseite durch eine interaktive Karte die passende Veranstaltung in ihrer Nähe finden und sich für Besuche anmelden. Außerdem finden Sie zahlreiche praxisnahe Informationen und Veranstaltungen zum Thema klimafreundliche Wärme und Heizungstausch.
- Kontakt: BUND Pressestelle, E-Mail: presse@bund.net, Tel: +49 30 27586-109; Campact Pressestelle, E-Mail: presse@campact.de; Co2online, Alexander Steinfeldt, E-Mail: presse@co2online.de, Tel.: + 49 30 76 76 85-120; GermanZero, Ina Krings, E-Mail: ina.krings@germanzero.de, Tel.: +49 159 0617 0150; Greenpeace Deutschland, Michael Weiland, E-Mail: michael.weiland@greenpeace.org; Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV), E-Mail: stefanie.koenen@sfv.de
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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist mit mehr als 676.000 Mitgliedern und Unterstützer*innen einer der größten Umweltverbände Deutschlands. Seit über 50 Jahren engagiert er sich unter anderem für eine ökologische Landwirtschaft, den Klimaschutz, den Schutz bedrohter Arten, des Waldes und des Wassers. Finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge ist der BUND unabhängig von Politik und Wirtschaft.
Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Nicole Anton (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin