BR Bayerischer Rundfunk

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Samstag, 22. April 2006, 9.04 Uhr
orange
Samstagsmagazin

    München (ots) - Moderation: Dagmar Schwermer

    Die Themen der Sendung:

    Drohgebärden: der Iran, die Bombe und die Angst Wie weit der Iran von einer eigenen Atombombe entfernt ist, darüber gehen die Schätzungen auseinander. Möglicherweise weiter als der prahlerische Präsident es glauben machen will. Trotzdem werden die Drohungen lauter, die Reaktionen zunehmend nervös. Zu Gast bei orange ist die deutsch-iranische Anwältin Behjat Moaali, die ihre Familie im Iran regelmäßig besucht. Sie glaubt an die Vernunft, und daran, dass es nicht zu einer Eskalation kommt.

    Absicht gut, Erfolg fraglich: Bündnisse für die Katz? Es wird wieder einmal ein Bündnis geschlossen. Eines für Erziehung diesmal, zwischen dem Bundesfamilienministerium und den christlichen Kirchen. Seine Durchschlagskraft ist fraglich, denn es gab schon eine ganze Reihe groß angekündigter Bündnisse ohne nachhaltige Wirkung: etwa für Arbeit, für Toleranz, und für den Frieden. Ein Rückblick.

    Einsamer Job: Schulhausmeister und Schulsekretärin In dieser Woche sind in den meisten Bundesländern noch Osterferien, und die Gewerkschaft Verdi lädt Hausmeister und Schulsekretärinnen ein, um über deren Berufsprobleme zu beraten. Das können sie sonst kaum, denn sie sind meistens Einzelkämpfer zwischen Lehrern und Schülern. Sie arbeiten auf einsamem, aber machtvollem Posten. Ein Berufsbild.

    Geschmack von faulem Wasserdampf: die Arbeiter von Tschernobyl Natascha und Genadi leben noch. Sie haben Kindern und Enkel und sind soweit gesund. Beide haben großes Glück gehabt, denn sie waren Arbeiter im Reaktor und Genadi musste als Liquidator beim Aufräumen helfen. Heute leben sie in einer Retortenstadt mit den anderen Evakuierten von vor 20 Jahren, die wie sie überlebt haben. Ein Besuch.

    Aus einer anderen Zeit: die Queen im Commonwealth Königin Elisabeth II. feiert 80. Geburtstag. Die Länder des einst großen Empires, die heute noch zum Commonwealth gehören, haben freilich meist andere Sorgen, denn einige sind ärmerer Staaten. Wenn die Queen mal vorbeischaut, kommt Besuch aus einer anderen Welt.

    Mit Frühbeis zu Berge: Planungsmut und Planungswut Die Berge sind noch weiß, und der Bergwanderer bleibt unten auf seiner Terrasse sitzen und schmiedet Pläne für die Zeit, in der sie wieder farbig sein werden. Angesichts einer Flut von Tourenvorschlägen in der einschlägigen Presse kein leichtes Unterfangen.

    Nachdenken genügt. Stimmts oder stimmts nicht? Unglaubliche und unglaubwürdige Geschichten um viertel vor 10. Mitdenken und einen Bayern2Radio-Rucksack gewinnen: 01801/10 20 31 oder nachdenken@br-online.de

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