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Bayerisches Fernsehen
Donnerstag, 26. Januar 2006, 22.30 Uhr
KOMPASS
Auslandsreportage
Wo die Schiffe sterben -
Eine Abwrackwerft an der indischen Westküste

    München (ots) - Reportage von Nicola Reyk (Vom Westdeutschen Rundfunk)

    Was geschieht eigentlich mit Schiffen, wenn sie nur noch Schrott sind? Viele landen in Alang, dem größten Schiffsfriedhof der Welt.

    Hier an der indischen Westküste nennt man sie "Eisenfresser", die Legion der ungelernten Arbeiter, die die verrosteten, verseuchten Wracks mit Hämmern und Schneidbrennern auseinander nehmen.

    Sie atmen giftige Dämpfe, wühlen mit bloßen Händen in Öl und Asbest - und das für zwei bis drei Dollar am Tag. Umweltschützer und EU-Behörden versuchen seit Jahren, das für die Arbeiter oft lebensgefährliche Abwracken zu modernisieren. Bislang ohne viel Erfolg. Denn die Reeder verdienen an der gängigen Praxis. Bessere Arbeitsbedingungen würden den Profit verringern.

    Nicola Reyk besucht die Tagelöhner an einem der gefährlichsten Arbeitsplätze Indiens.

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