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Der Bayerische Rundfunk trauert um Heinz Burghart

    München (ots) - Heinz Burghart, eine der Leitfiguren des Bayerischen Fernsehens, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Den Zuschauern des Bayerischen Fernsehens ist Burghart vor allem als häufiger Kommentator der Tagesthemen und als der Studiomoderator von "Jetzt red i" in Erinnerung. An Konzeption und Ausgestaltung dieser Sendung, einer der erfolgreichsten des Bayerischen Fernsehens, hatte er wesentlichen Anteil, und bis zu seiner Pensionierung zum Jahresende 1990 leitete er die Ministerrunde des Studioteils. Als fairer aber dennoch beharrlich nachhakender Interviewer, als Fernseh-Chefredakteur und nicht zuletzt auch Repräsentant wichtiger journalistischer Gremien (Bayer. Journalistenverband, Münchner Presseclub) war er eine der herausragenden Figuren des Journalismus in Bayern.

    Der Intendant des Bayerischen Rundfunks, Dr. Thomas Gruber:

    "Heinz Burghart hatte ein vorbildliches Rollenverständnis von der Aufgabe eines Journalisten. Für ihn war ein Journalist nur der Mittler oder Vermittler, der niemals im Mittelpunkt stehen sollte. Heinz Burgharts klare Absage an jede Form von Eitelkeit, seine Bescheidenheit, wenn es um seine Person und sein Anspruch, wenn es um die Sache ging, hat mich immer tief beeindruckt."

    BR-Fernsehdirektor Dr. Gerhard Fuchs:

    "Es ist nicht vielen vergönnt, Fernsehgeschichte zu schreiben. Heinz Burghart gehört in die erste Reihe derer, die maßgeblich daran beteiligt waren, das Bayerische Fernsehen zu einem unverzichtbaren Teil dieses Landes zu machen."

    Anfang der Fünfziger Jahre begann Heinz Burghart beim "Münchner Merkur", 1964 wechselte er zur "Abendschau" des Bayerischen Fernsehens. In den Achtziger Jahren war er für die politische und aktuelle Berichterstattung verantwortlich und zuletzt Chefredakteur des Bayerischen Fernsehens. Nach seiner Pensionierung 1990 arbeitete Burghart weiter als Buchautor, engagierte sich in der Landessynode der Evangelischen Kirche und gründete 1993  die Bayerische Akademie für Fernsehen in München BAF.

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