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Telemedienkonzept "KiKA Telemedien" passiert ZDF-Fernsehrat

Mainz (ots) - Der ZDF-Fernsehrat hat das Telemedienkonzept des Angebotes "KiKA-Telemedien" des Kinderkanals im Rahmen der Mitberatung im Drei-Stufen-Test-Verfahren zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Angebot sei vom gesetzlichen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks umfasst. Das Konzept führt die vier bestehenden und bisher eigenständigen Angebote "kika.de", "KiKA-Text", "kikaninchen.de" und "KiKAplus" zu einem Gesamtangebot "KiKA Telemedien" zusammen.

Das Angebot trägt nach der Beurteilung des Fernsehrats den demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen der Gesellschaft Rechnung. Angesichts einer unübersichtlichen Angebotssituation im Internet bietet "KiKA Telemedien" Orientierung bei der Suche nach verlässlichen Informationen sowie sicheren, werbefreien und qualitativ hochwertigen Inhalten für Kinder im Internet. Das dargestellte Verweildauerkonzept sowie die Strategie der Präsenz auf allen relevanten Distributionswegen und Plattformen, einschließlich Drittplattformen, erscheinen mit Blick auf die vermehrte mobile und non-lineare Mediennutzung der Zielgruppe sowie den Bildungsauftrag angemessen.

Nach Ansicht des Fernsehrats trägt das Angebot in qualitativer Hinsicht zum publizistischen Wettbewerb bei: Werbefreiheit bei Kinderangeboten ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal. "KiKA Telemedien" bietet ein vor kommerziellen Interessen geschütztes Medienangebot sowie medienpädagogisch aufbereitete Inhalte und ein breites Spektrum altersgerechter Informationen. Mit überwiegend in Deutschland und Europa produzierten Inhalten ist das Angebot anders als viele Wettbewerber nahe an der Erfahrungswelt der Kinder und bietet somit wesentliche Identifikationsmöglichkeiten.

Laut dem marktlichen Gutachten sind keine signifikanten Auswirkungen des Angebots auf direkte und angrenzende Märkte zu erwarten. Der finanzielle Aufwand für das geplante Angebot erscheint nicht unverhältnismäßig. Hinweise auf eine finanzielle Überkompensierung des Angebots liegen dem Fernsehrat nicht vor.

Die Federführung für den KiKA liegt beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Der zuständige MDR-Rundfunkrat hatte im November 2015 ein Drei-Stufen-Test-Verfahren zu dem geplanten neuen Angebot "KiKA-Telemedien" eingeleitet. Da es sich um ein Gemeinschaftsangebot von ARD und ZDF handelt, sind die zuständigen Gremien der ARD-Landesrundfunkanstalten und des ZDF in das Genehmigungsverfahren einzubeziehen.

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