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Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH)

Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes droht Heizen mit Holz auszuschließen

Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes droht Heizen mit Holz auszuschließen
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Berlin, 06. Mai 2026 – Die Bundesregierung hat die Verbändeanhörung zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) gestartet. Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) begrüßt grundsätzlich, dass mit dem vorliegenden Entwurf die monatelange Hängepartie und die Verunsicherung vieler Verbraucher rund um das Heizen beendet werden sollen. Der Inhalt des Entwurfs ist jedoch aus Sicht der Säge- und Holzindustrie deutlich zu kritisieren, da er den Einsatz von Holz beim Heizen nahezu unmöglich macht.

Anbei erhalten Sie die Pressemitteilung des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V.

Verbändeanhörung zum GModG gestartet

Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes droht Heizen mit Holz auszuschließen

Berlin, 06. Mai 2026 – Die Bundesregierung hat die Verbändeanhörung zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) gestartet. Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) begrüßt grundsätzlich, dass mit dem vorliegenden Entwurf die monatelange Hängepartie und die Verunsicherung vieler Verbraucher rund um das Heizen beendet werden sollen. Der Inhalt des Entwurfs ist jedoch aus Sicht der Säge- und Holzindustrie deutlich zu kritisieren, da er den Einsatz von Holz beim Heizen nahezu unmöglich macht.

„Der neue Entwurf des GModG ist weit von der vielbeschworenen Technologieoffenheit entfernt und läuft beim Heizen mit Holz eher auf ein faktisches Verbot hinaus“, erklärt DeSH-Präsident Dr. Stephan Lang. Die Branche hatte gehofft, dass die politischen Entscheidungsträger aus den kontroversen Diskussionen rund um das Heizungsgesetz und das Heizen mit Holz die richtigen Lehren gezogen hätten. „Leider zeigt der vorliegende Entwurf das Gegenteil. Statt technologieoffene Lösungen zu ermöglichen, wird erneut versucht, das Heizen mit Holz zu erschweren und perspektivisch unmöglich zu machen“, so Lang weiter.

Dabei ist Holz seit Jahren der wichtigste erneuerbare Energieträger im Wärmesektor und leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur regionalen Wertschöpfung. Umso unverständlicher ist es aus Sicht des DeSH, dass der neue Gesetzentwurf deutlich über die europäischen Vorgaben der Erneuerbare-Energien-Richtlinie RED III hinausgeht.

Die RED III sieht ausdrücklich vor, dass die Mitgliedstaaten lediglich ihre Förderinstrumente beim Einsatz von Holz so ausgestalten sollen, dass sowohl der höchste wirtschaftliche als auch ökologische Nutzen erreicht wird. Gleichzeitig sollen Marktverzerrungen vermieden und nationale Besonderheiten berücksichtigt werden – insbesondere dort, wo alternative Verwendungen technisch oder wirtschaftlich nicht sinnvoll sind.

„Der aktuelle GModG-Entwurf verkehrt diese Regelungen jedoch genau ins Gegenteil“, kritisiert der DeSH-Präsident. „Statt einer 1:1-Umsetzung europäischer Vorgaben will der Staat nur per Gesetz regeln, wie Holz eingesetzt werden soll und verbindet dies mit zusätzlichen Nachweis- und Dokumentationspflichten.“

Aus Sicht des DeSH erweist die Bundesregierung mit dem vorliegenden Entwurf sowohl die Wärmewende als auch den angekündigten Bürokratieabbau und die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft einen Bärendienst. Der Verband fordert deshalb im weiteren Gesetzgebungsverfahren dringend Nachbesserungen, um das Heizen mit Holz weiterhin zu ermöglichen.

Pressekontakt:

Deutsche Säge- und Holzindustrie
Leiter Politik und Kommunikation
Johannes König 
Chausseestraße 99
10115 Berlin
Tel.: +49 30 2061 399-00
Fax: +49 30 2061 399-89
E-Mail:  presse@zukunft-holz.de
Internet:  www.zukunft-holz.de

Lobbyregisternummer: R000346

Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie

Seit über 125 Jahren vertritt der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) die Interessen der Säge- und Holzindustrie auf Bundes-, Landes- und europäischer Ebene. 
Mit ihren vielfältigen Produkten aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz bilden die 350 Mitgliedsunternehmen des DeSH das Scharnier zwischen dem Wald und der Holzverarbeitung bis zum Holzbau. Sie sind ein wesentlicher Pfeiler für die Bioökonomie und Schlüssel für die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. 
Der DeSH steht für die nachhaltige Verarbeitung und Verwendung des Roh- und Werkstoffs Holz als Beitrag zu Klimaschutz, Beschäftigung und Wertschöpfung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland.
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