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Tagesgeldindex Januar 2018: Seitwärts und abwärts ins neue Jahr

Tagesgeldzinsen vs. Inflation - Statistik: Tagesgeldvergleich.net
Tagesgeldzinsen vs. Inflation - Statistik: Tagesgeldvergleich.net
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Tagesgeldzinsen durchschnittlich weiterhin bei 0,18 % - Jede vierte Bank zahlt nur noch 0,01 % oder weniger Sparzinsen - Zinsprognose 2018: Abwärts für Bestandskunden

Leipzig, 09.01.2018 - Auch im neuen Jahr stagnieren die Zinsen beim Tagesgeld. Der durchschnittliche Tagesgeldzins lag zum Stichtag 1. Januar 2018 bei 0,18 %. Dieser Wert wurde zum fünften Mal in Folge erzielt. Bei den Top-5-Angeboten gaben die Zinsen hingegen leicht nach und landeten im Schnitt bei 0,81 % - im Vergleich zum Vormonat ein Minus von 1,22 %. Das Fachportal Tagesgeldvergleich.net erhebt monatlich die Neukundenzinsen von 126 Angeboten, jeweils für Einlagen von 5.000 und 50.000 Euro.

Der gesamte Tagesgeldindex für Januar 2018 findet sich unter http://www.tagesgeldvergleich.net/statistiken/zinsentwicklung-tagesgeld-monatsvergleich.html

Jede vierte Bank zahlt 0,01 % oder weniger

Zwischen dem 1. Dezember 2017 und dem 1. Januar 2018 passten lediglich 3 der 126 betrachteten Angebote ihre Zinsen an. Ein eher ruhiger Monat. Zum Vergleich: Im Durchschnitt änderten 2017 rund 10 Banken pro Monat ihre Zinssätze. Der Spitzenwert lag im April 2017 bei 17 Änderungen. "Allerdings ist bei vielen Instituten die Zinsuntergrenze auch erreicht. Fast jede vierte Bank bietet mittlerweile Zinsen von 0,01 % oder weniger", so Daniel Franke von Tagesgeldvergleich.net.

Das sich die Zinsen in den nächsten Monaten massiv verbessern, hält der Zinsexperte für unwahrscheinlich. In seiner Zinsprognose 2018 sieht er stattdessen eine Seitwärtsbewegung der Sparzinsen - zumindest im Bereich der Neukunden. Bestandskunden sehen sich hingegen vermehrt mit Zinsen knapp über der Nulllinie konfrontiert. "Bis zum September 2018 und dem Auslaufen des Anleihekaufprogramms der EZB besteht keine Veranlassung bei Banken, Sparern mehr Zinsen als unbedingt nötig zu zahlen", erläutert Daniel Franke.

Sparvolumen sprengt die 1,3 Billionen-Euro-Grenze

Trotz niedriger Zinsen sparen die Deutschen weiter. Das Volumen des Neugeschäfts der Banken für täglich fällige Einlagen privater Haushalte kletterte zuletzt auf 1.314,667 Milliarden Euro - ein Plus von 1,54 % zum Vormonat. Dieser Wert steigt seit Jahren kontinuierlich. Den letzten Monat mit einem Rückgang verzeichnete die Bundesbank im März 2016.

Tipp des Monats

Für Neukunden findet sich der beste Zinssatz eines Tagesgelds immer noch bei der Consorsbank. Jene bietet 1,00 % für Einlagen bis 50.000 Euro und gewährt eine Zinsgarantie über 6 Monate. Pluspunkt: Die Zinsgutschrift erfolgt monatlich. Negativ: Bestandskunden erhalten seit einigen Tagen nur noch 0,01 % Zinsen.

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