Roche Pharma AG

Gesundheitswirtschaft muss wettbewerbsorientiert bleiben (mit Bild)

Gesundheitswirtschaft muss wettbewerbsorientiert bleiben (mit Bild)
MdB Armin Schuster (links) und Dr. Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Roche Pharma AG"

Grenzach-Wyhlen (ots) - Vergangenen Mittwoch begrüßte Dr. Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG, dem drittgrößten deutschen Pharmaunternehmen, den CDU-Bundesstagsabgeordneten Armin Schuster. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Kosten- und Einspardebatte im Gesundheitswesen kam es zu einem konstruktiven Gedankenaustausch.

In diesem Zusammenhang betonte Dr. Pfundner die Wichtigkeit des sicheren Zugangs zu Innovationen für die Patienten. Darüber hinaus verdeutlichte er, die bedeutende Rolle der forschenden Arzneimittelindustrie für den Arbeitsmarkt. "Deshalb löst ein "Arzneimittelsparpaket" die Finanzierungsproblematik der GKV nicht, bringt aber den Job- und Konjunkturmotor ins stottern", so Dr. Pfundner in dem Vier-Augen-Gespräch. Eine Neuordnung des Gesundheitssystems sei dringend geboten, so die Forderungen des Vorstandes an die Politik. So brauche es einen Ordnungsrahmen, der Wettbewerb zulasse, zudem eine Abkoppelung der Gesundheitskosten von den Lohnnebenkosten. Ferner von Bedeutung sei der Einklang von Wirtschafts-, Forschungs- und Gesundheitspolitik.

Der Bundestagsabgeordnete Armin Schuster, in dessen Wahlkreis sich der Firmensitz der deutschen Roche Holding befindet, zeigte Verständnis für die Punkte der Industrie und die Unsicherheiten aufgrund der aktuellen Kostendebatte. "Ich würde es begrüßen, wenn bundespolitische Themen erst dann in der Öffentlichkeit formuliert werden, wenn sie spruchreif sind. Im gesundheitspolitischen Kontext bedeutet dies, nachdem das Ergebnis der von Herrn Rösler eingesetzten Gesundheitskommission vorliegt", so Schuster. Außerdem sei er sich voll der Tatsache bewusst, dass es im Dreiländereck keinen bedeutenderen Wirtschaftsfaktor gebe als die Gesundheitswirtschaft. Hiervon hänge der Wohlstand einer ganzen Region ab. "Deshalb werde ich mich dafür einsetzen, dass diese Zukunftsbranche eine Zukunft hat", betonte Schuster.

Abschließend war sich Dr. Pfundner sicher: "Der Dialog mit Herrn Schuster war sehr konstruktiv und ich bin sicher, dass wichtige Standpunkte und Bedürfnisse von Roche überzeugend vermittelt wurden." Es sei ein positives Zeichen, wenn sich verantwortliche Politiker Zeit nähmen, um offen Probleme zu diskutieren und nach Lösungsansätzen zu suchen, "nur so können wir Deutschland voranbringen und in unserem Fall, die Versorgung der Patienten mit innovativen Arzneimitteln auch langfristig sicherstellen"

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Dr. H.-U. Jelitto
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