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Krankenstand im Handwerk erreicht erneut Rekordtief; IKK-Bundesverband legt Hochrechnung für 2005 vor

Bergisch Gladbach (ots)

Der Krankenstand der
IKK-Pflichtversicherten im Handwerk wird im Jahr 2005 erneut ein 
Rekordtief erreichen. Damit wird der Krankenstand zum fünften Mal in 
Folge zurückgehen. Zwar ist bei der so genannten 
Arbeitsunfähigkeits-Quote (AU-Quote), also dem Anteil der 
Versicherten, die mindestens einmal im Jahr krankgeschrieben waren, 
ein leichter Anstieg von 41,8 Prozent auf 43,5 Prozent zu 
verzeichnen. Auch stieg die Anzahl der AU-Fälle. Dennoch wird, 
bedingt durch die gesunkene durchschnittliche Falldauer und den 
leichten Rückgang der AU-Tage, der Krankenstand insgesamt 
voraussichtlich niedriger ausfallen als im Jahr 2004, so die 
Ergebnisse einer vom IKK-Bundesverband vorgelegten Hochrechnung.
Im Jahr 2005 betrug die durchschnittliche Falldauer 11,5 Tage. 
2004 waren es noch 12 Tage. Auch ist der Anteil der Erkrankungen, bei
denen der Versicherte länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist, 
leicht zurückgegangen.
"Da Krankheitstage für Arbeitgeber immer ein Kostenfaktor sind, 
bedeuten die sinkenden Zahlen besonders auch für kleinere 
Handwerksbetriebe eine deutliche Entlastung", erklärte Rolf 
Stuppardt, Vorstandsvorsitzender des IKK-Bundesverbandes.
Zwar werden die meisten Ausfalltage bei den 
IKK-Pflichtversicherten im Handwerk nach wie vor durch Muskel- und 
Skeletterkrankungen sowie Verletzungen und Vergiftungen verursacht, 
allerdings ist hier aber auch ein deutlicher Rückgang festzustellen. 
So gingen die Muskel- und Skeletterkrankungen im Vergleich zum 
Vorjahr um acht Prozent zurück. Verletzungen und Vergiftungen um fünf
Prozent. Ein Trend, der schon seit 2001  zu beobachten ist.
"Der Rückgang dieser Erkrankungen ist zum einen dem verbesserten 
Arbeitsschutz zuzuschreiben, aber auch dem großen Engagement von 
Betrieben und Innungskrankenkassen beim bundesweiten Programm 
IKKimpuls-Werkstatt, das sich mit speziellen Maßnahmen der 
betrieblichen Gesundheitsförderung widmet", so Stuppardt.
Die Innungskrankenkassen können den von anderen Kassenarten 
festgestellten Anstieg von psychiatrischen Erkrankungen für das Jahr 
2005 nicht bestätigen.
Die Hochrechnung beruht auf der Analyse der 
Arbeitsunfähigkeitsdaten des ersten Halbjahres 2005 von mehr als 2 
Millionen IKK-Versicherten, die der IKK-Bundesverband zusammenführt, 
um Krankheitsschwerpunkte im Handwerk zu identifizieren und diesen 
mit gezielten Gesundheitsförderungsmaßnahmen in den Betrieben 
entgegenzuwirken. Vergleichsbasis ist das erste Halbjahr des Jahres 
2004.
Detaillierte Ergebnisse zur Gesundheitssituation im Handwerk mit 
einem Überblick über Besonderheiten in den Gewerbegruppen und 
verschiedenen Berufen des Handwerks sowie über Krankheitsschwerpunkte
nach Alter und Geschlecht veröffentlicht der IKK-Bundesverband 
jährlich in seinem Berichtsband "Arbeit und Gesundheit im Handwerk".
Die IKKimpuls-Werkstatt
Die IKKimpuls-Werkstatt bietet arbeitsplatznahe 
Gesundheitsförderung für den einzelnen Betrieb an. Sie setzt sich aus
vier Bausteinen zusammen, aus denen der Betrieb wählen und je nach 
Bedarf kombinieren kann:
IKKimpuls-Analyse
Untersuchung der Gesundheitslage im Betrieb auf Basis von 
Auswertungen der Arbeitsunfähigkeitsdaten (nach strengsten 
Datenschutzbestimmungen). Zusätzlich werden Mitarbeiterbefragungen 
angeboten.
Durch die IKKimpuls-Analyse erhalten Betriebe wichtige und objektive 
Informationen über die Ursachen von Fehlzeiten und mögliche 
Gesundheitsbrennpunkte.
IKKimpuls-Zirkel
In einem moderierten Gesprächskreis können Chef und ausgewählte 
Mitarbeiter gemeinsam konkrete Lösungen für die gesundheitlichen 
Brennpunkte im Betrieb entwickeln.
IKKimpuls-Report
Im IKKimpuls-Report werden sämtliche bis dahin zusammengetragenen 
Informationen systematisch ausgewertet: Mit dem IKKimpuls-Report 
werden gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsplätze und der 
Arbeitsabläufe im Betrieb empfohlen.
IKKimpuls-Workshop
Basierend auf den Ergebnissen des IKKimpuls-Reports entwickelt die 
IKK individuelle, betriebsbezogene Gesundheitsförderungs-Angebote.
- Diese Pressemeldung finden Sie auch im Internet unter www.ikk.de

Kontakt:

IKK Bundesverband
Pressesprecher: Joachim Odenbach
Tel.: 02204 44-111
Fax: 02204 44-455
e-mail: joachim.odenbach@bv.ikk.de

Original-Content von: IKK e.V., übermittelt durch news aktuell

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