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Welt-Hunde-Tag am 10. Oktober: Hundespielzeug: 5 Tipps für sicheren Spielspaß

Wiesbaden (ots)

Eine Runde Apportieren im Park oder Schnüffelspiel zu Hause - das bringt Abwechslung in den Alltag und stärkt die Bindung zwischen Mensch und Hund. Doch nicht jedes Spielzeug eignet sich für jeden Vierbeiner. "Das Hundespielzeug muss vor allem zum Tier passen", erklärt Norbert Holthenrich, Präsident des ZZF - Zentralverbands der Heimtierbranche e.V. "Größe, Alter und individuelles Spielverhalten des Hundes sind entscheidend und machen den Spielspaß sicherer."

1. Spielzeug auf den Hund abstimmen

Der eine Hund trägt sein Spielzeug vorsichtig umher, der andere versucht, es möglichst schnell zu zerlegen. Für manche Fellnasen ist dagegen eher ein Schnüffelspiel interessant. Wer verschiedene Spielangebote anbietet, findet leichter heraus, was dem Hund besonders Freude bereitet und ihn sinnvoll auslastet. Neben den tierischen Vorlieben spielt auch der vorgesehene Einsatz eine Rolle: Ein Apportierball ist anders aufgebaut als ein Kauspielzeug.

2. Die richtige Größe wählen

Das Spielzeug sollte so groß sein, dass der Hund es gut aufnehmen und tragen, aber nicht vollständig verschlucken kann. Besonders Bälle dürfen nicht zu klein sein, da sie in den Rachen gelangen und die Atemwege blockieren können. "Bei der Auswahl sollten auch Kopfform und Maulweite berücksichtigt werden. Bei jungen Hunden empfiehlt es sich zudem, regelmäßig zu prüfen, ob das Spielzeug noch groß genug ist", erläutert Holthenrich.

3. Auf geeignetes Material achten

Auch auf das Material sollten Tierfreunde beim Kauf achten: Spielzeug aus PVC kann Weichmacher enthalten, die durch Speichel gelöst und aufgenommen werden können. Abgebissene Stücke können zu Ersticken oder Darmverschluss führen. "Besser sind robuste Produkte aus Naturkautschuk oder schadstoffgeprüften, phthalatfreien Materialien", rät Holthenrich. "Auch ein auffällig chemischer Geruch, stark abfärbende Oberflächen oder fehlende Angaben zum Material sind Gründe, genauer hinzusehen oder das Spielzeug abzulehnen."

4. Verarbeitung und Härte prüfen

Vor dem Kauf lohnt sich ein genauer Blick auf Nähte, Klebestellen und befestigte Einzelteile. Augen, Knöpfe, Bänder oder Quietscher können sich beim Spielen lösen und verschluckt werden. Das Spielzeug sollte deshalb möglichst stabil verarbeitet sein.

Bei Kauspielzeug ist zu beachten: Sehr weiches Material wird möglicherweise schnell zerbissen, extrem harte Gegenstände können dagegen die Zähne belasten. Ideal ist ein Material, das dem Kaudruck etwas nachgibt, sich aber nicht leicht in Einzelteile zerlegen lässt. Für Welpen oder ältere Hunde sind weichere und leichtere Varianten geeigneter.

5. Regelmäßig kontrollieren und austauschen

Auch robustes Hundespielzeug hält nicht unbegrenzt. Risse, scharfe Kanten, lockere Bestandteile oder sich lösende Fasern zeigen, dass ein Produkt ausgetauscht werden sollte. Neues Spielzeug sollte der Hund zunächst nur unter Beobachtung nutzen. So lässt sich erkennen, ob es seiner Beißkraft und Spielweise standhält.

Für jedes Spielzeug gilt: Eine fachkundige Beratung im Zoofachhandel hilft dabei, ein geeignetes Produkt zu finden und vermeidbare Risiken zu reduzieren.

Pressefoto: https://www.zzf.de/presse/pressemeldungen

Pressekontakt:

ZZF, Antje Schreiber
Tel. 0611 447553-14
presse@zzf.de
www.zzf.de

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