Prävention wirkt: #GoRed stärkt Frauenherzen
Prävention wirkt: #GoRed stärkt Frauenherzen
Zum Weltherztag 2026 verweist die Initiative #GoRed auf Präventionspotenziale sowie Versorgungslücken in der Frauenherzgesundheit und bringt auf der expopharm Akteur*innen des Gesundheitswesens an einen Tisch.
Berlin/München, 8. September 2026. Mehr als die Hälfte der Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen ist mit fünf beeinflussbaren Risikofaktoren verbunden*. Aufklärung, Vorsorge und rechtzeitiges Handeln gehören damit zu den wirksamsten Instrumenten für Frauenherzgesundheit. Dafür setzt sich #GoRed, ein Projekt der Healthcare Frauen, ein. 2027 feiert die Initiative ihr fünfjähriges Bestehen und hat sich in dieser Zeit zu einer bundesweit sichtbaren Bewegung für Aufklärung und Prävention rund um die Frauenherzgesundheit entwickelt.
Netzwerktreffen auf der expopharm
Wie bessere Versorgung konkret gelingen kann, diskutiert #GoRed am 17. September am Thementag der Vernetzten Versorgung auf der expopharm in München. Die Panelrunde auf der pharmazeutischen Leitmesse reflektiert Wege, wie Apotheken, Ärzt:innen und weitere Akteur*innen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit für verlässliche Schnittstellen und eine bessere Herzgesundheit von Frauen sorgen können. Gäste sind herzlich willkommen, Informationen unter https://www.expopharm.de/messe/apotheken/event.php?pg=referenten&refsearch=
Weltherztag: Prävention wirkt
Zum Weltherztag am 29. September rückt #GoRed Prävention und geschlechter-sensible Versorgung in den Fokus. Die Initiative klärt über Risikofaktoren und Symptome auf, macht zudem Unterschiede in Diagnostik und Behandlung sichtbar. „Viele kardiovaskuläre Risikofaktoren lassen sich erkennen und behandeln, bevor schwere Erkrankungen entstehen“, sagt Dr. Leonie Uhl, Mit-Initiatorin von #GoRed und Sprecherin des HCF-Beirats Gesundheitsförderung. „Mit #GoRed schaffen wir Bewusstsein für Risiken, Symptome und Vorsorge, damit Frauen frühzeitig handeln können, denn noch immer werden ihre Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu spät erkannt.“
Die hohe Relevanz der Awareness-Kampagne zeigt auch die Reichweite der Initiative: Anlässlich des #GoRed Day 2026 (jährlicher Aktionstag am ersten Freitag im Februar) erreichten die Initiatorinnen über Medien, digitale Kanäle und Partnerkommunikation rund 40 Millionen Kontakte. Damit gehört #GoRed heute zu den sichtbarsten Aufklärungsinitiativen für Frauenherzgesundheit in Deutschland.
Bessere Datenlage führt zu besserer Behandlung
Ein stärkeres Bewusstsein tut not: So fehlen noch immer geschlechterspezifische Daten, um Unterschiede in Diagnostik und Behandlung systematisch zu erfassen. Gemeinsam mit Honic, Anbieter einer Forschungsdatenplattform, hat #GoRed deshalb 2026 erstmals anonymisierte Versorgungsdaten zur Versorgungslücke zwischen Frauen und Männern bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgewertet. „Was nicht gemessen wird, wird nicht gesehen. Unsere Analysen machen Versorgungslücken sichtbar und schaffen eine Grundlage für evidenzbasierte gesundheitspolitische Entscheidungen“, sagt Dr. med. Vanessa Conin-Ohnsorge, Mit-Initiatorin von #GoRed, Sprecherin des HCF-Beirats Gesundheitsförderung und HCF-Ehrenpräsidentin.
Für #GoRed ist damit klar: Mehr Wissen allein reicht nicht aus. Die Erkenntnisse müssen konsequent in Versorgung, Prävention und Gesundheitspolitik übersetzt werden. Deshalb setzt sich die Initiative u. a. für bessere Datengrundlagen, eine stärkere Verankerung geschlechterspezifischer Medizin sowie mehr Prävention und Früherkennung in der gesundheitspolitischen Agenda ein.
GoRed Day am 5. Februar 2027
Der nächste bundesweite #GoRed Aktionstag findet am 5. Februar 2027 statt und setzt das Engagement für mehr Aufmerksamkeit und bessere Versorgung in der Frauenherzgesundheit fort. An diesem Freitag setzen wir – mit möglichst vielen Mitmachenden in ganz Deutschland – mit einem roten Kleidungsstück oder einem roten Accessoire ein sichtbares Zeichen für Frauenherzgesundheit.
Mehr Informationen zu #GoRed finden Sie online auf www.gored.info, auf Instagram (@gored.deutschland) und auf LinkedIn (@Healthcare Frauen e.V.).
* The Global Cardiovascular Risk Consortium. Global effect of modifiable risk factors on cardiovascular disease and mortality. N Engl J Med 2023; 389: 1273-85.
Ihre Ansprechpartnerin:
Petra Sonntag, HCF Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 170 / 807 26 76, E-Mail: petra.sonntag@healthcare-frauen.de
Zu den Healthcare Frauen e.V.
Die Healthcare Frauen e.V. (HCF), gegründet 2007, sind das führende Netzwerk weiblicher Führungspersönlichkeiten im deutschen Gesundheitswesen. Mit derzeit mehr als 300 Mitgliedern und rund 30 Kooperationspartnerinnen und -partnern wächst der Verein dynamisch. HCF setzt sich für Diversität in Führungsstrukturen ein, macht weibliche Vorbilder sichtbar und setzt Impulse für ein gesünderes, gerechteres und zukunftsfähiges Gesundheitssystem.
HCF verbindet individuelle Entwicklung mit strukturellem Wandel, durch Programme wie z.B. Mentoring, Projekte wie #GoRed für weibliche Herzgesundheit, Trainings und Veranstaltungen. Die Healthcare Frauen ermöglichen Dialog und Kooperationen, übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und verstehen sich als Ansprechpartnerin für Politik und Wirtschaft im Gesundheitsbereich. Zum Vorstand gehören Katharina Schmidtke (Vorsitz), Stefanie Anders, Sevilay Hüsman-Koecke, Angela Steere und Cornelia Wanke. Mehr Infos unter www.healthcare-frauen.de
Mit freundlichen Grüßen
Marleen Salihović Geschäftsstellenleitung Healthcare Frauen (HCF) e.V. Mobil: 0179 72 66 421 Mail: marleen.salihovic@healthcare-frauen.de www.healthcare-frauen.de