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Wann muss Bauherr haften?
Wer Architekten oder Handwerker beauftragt, ist nicht automatisch von der Haftung befreit

Wann muss Bauherr haften? / Wer Architekten oder Handwerker beauftragt, ist nicht automatisch von der Haftung befreit
Unfälle auf der Baustelle können Bauherren teuer zu stehen kommen. Foto: HUK-COBURG. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7239 / Die Verwendung des Bildes für redaktionelle Zwecke ist honorarfrei, wenn der Abdruck mit korrekter Quellenangabe erfolgt. Quellenangabe: HUK-COBURG

Coburg (ots) - Bauen kostet Geld - viel Geld. Diese Wahrheit gilt für private Bauherren auch in Zeiten niedriger Zinsen. Kosten drohen beim Hausbau aber noch von ganz anderer Seite. Jedes Jahr ereignen sich auf Baustellen tausende privater Unfälle und oftmals enden sie damit, dass der Bauherr haften muss. Selbst wer einen Architekten oder Handwerker beauftragt, ist nicht automatisch von der Haftung befreit, jeder Bauherr hat Sorgfaltspflichten.

Die beginnen mit der Auswahl der Firmen und der Kontrolle der Baustelle. Auch obliegt es ihm sicher zu stellen, dass von der Baustelle keine Gefahren ausgehen. Dagegen unabsichtlich zu verstoßen, geht schneller als man denkt. Wer zum Beispiel dem Nachbarn im Dunkeln den Rohbau zeigt und ihn danach allein auf der ungesicherten Treppe gehen lässt, ist ganz schnell in der Haftung, wenn besagter Nachbar die Treppe herunterfällt und sich dabei verletzt.

Selten trifft den Bauherren alleine die Schuld - meist sind Handwerker oder Architekt mitverantwortlich - trotzdem steht es dem Geschädigten offen, seine Ansprüche alleine bei ihm geltend zu machen. Dies hat der Gesetzgeber im Rahmen der gesamtschuldnerischen Haftung so festgelegt. Bei Personenschäden kann das ganz schnell ganz teuer werden. Wie und wann der Bauherr von den anderen Schadenverursachern letztlich sein Geld zurück erhält, ist, wie die HUK-COBURG mitteilt, ganz allein sein Problem. Wem dieses Risiko zu hoch ist, braucht eine Bauherren-Haftpflichtversicherung.

Baustoffe sichern

Finanzielle Risiken lauern noch an anderer Stelle: Schon vor dem ersten Spatenstich lagern teure Materialien auf dem Grundstück und binnen kurzer Zeit steht meist der Rohbau. Schlägt bei einem Unwetter zum Beispiel der Blitz ein und es brennt, muss der Bauherr die Baustoffe wiederbeschaffen und den Rohbau erneut hinstellen lassen. Wer kurz vor Baubeginn eine Wohngebäudeversicherung abschließt, ist im Falle eines Sturms oder dem Ausbruch eines Feuers auf der sicheren Seite. Sie schließt für 24 Monate kostenlos eine Rohbauversicherung mit ein. Versichert sind neben dem eigentlichen Rohbau auch Garagen, Carports sowie alle auf dem Grundstück gelagerten Baustoffe und Bauteile.

Pressekontakt:

Karin Benning
Tel.: +49 (09561) 96-2084
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