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Presseeinladung zum Fototermin am 12. November 2009 in Berlin: Protestaktion gegen gewaltsame Vertreibungen wegen Palmölanbau in Kolumbien

Berlin (ots) - Hilfswerke und Menschenrechtsorganisationen überreichen 10.000 Protestpostkarten an kolumbianische Botschafterin und lassen Großpuppen gegen Palmöl-Plantagen tanzen

10.000 Menschen aus ganz Deutschland fordern mit ihrer Unterschrift den kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe auf, gewaltsam vertriebenen Menschen ihr Land zurückzugeben. Seit Jahren bauen im Nordwesten Kolumbiens am Curvaradó-Fluss Unternehmen illegal Ölpalmen auf dem Land von afrokolumbianischen Kleinbauernfamilien an. Trotz Interventionen des interamerikanischen Menschenrechtsgerichtshofes und der kolumbianischen Landwirtschaftsbehörde wurde das geraubte Land noch immer nicht an die afrokolumbianischen Gemeinschaften zurückgegeben.

Fototermin:
12. November, 9:45 Uhr vor der kolumbianischen Botschaft, 
Kurfürstenstr. 84, 10787 Berlin 
Tausende Postkarten flattern an Wäscheleinen vor der kolumbianischen 
Botschaft begleitet von Großpuppentheater, einer Palmöl-Plantage und 
einer Riesen-Zapfsäule. 
Für ein Interview stehen zur Verfügung:
Thomas Hirsch - Brot für die Welt 
Alexandra Huck - kolko e.V. 
Evelyn Bahn - INKOTA-netzwerk 

Um 10 Uhr wird die Generalsekretärin von Pax Christi, Christine Hoffmann, gemeinsam mit Vertretern von INKOTA, Misereor, Brot für die Welt, kolko und FIAN die Postkarten in der Botschaft übergeben. Auch BUND, Greenpeace und andere Umweltverbände sowie weitere Menschenrechtsorganisationen unterstützen den Protest.

Am selben Tag findet auch eine Protestaktion in Kolumbien statt.

Weitere Informationen zur Aktion und für Fotoanfragen:


Alexandra Huck, kolko e.V., 030-42809197, 0172-1660346, www.kolko.de
Evelyn Bahn, Inkota-Netzwerk, 030-4289111, 0177-3243408,
www.inkota.de

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