DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
DLRG Rettungsschwimmer zwischen 25 und 90 Jahren messen sich in Schwerte
35. Deutsche Seniorenmeisterschaften
DLRG Rettungsschwimmer zwischen 25 und 90 Jahren messen sich in Schwerte
Bad Nenndorf/Schwerte. Am 1. und 2. Mai veranstaltet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) die 35. Deutschen Seniorenmeisterschaften im Rettungsschwimmen. Ausrichter ist die Ortsgruppe Schwerte. Austragungsort ist das örtliche Stadtbad.
Rund 800 Rettungssportlerinnen und Rettungssportler aus etwa 100 Ortsgruppen der DLRG gehen an den Start. Sie treten in verschiedenen Altersklassen an, schwimmen und zeigen ihr Können im Umgang mit Flossen, Gurtrettern, Unterwasser-Hindernissen sowie beim Schleppen von Rettungspuppen. Sieger in den jeweiligen Altersgruppen wird, wer im Mehrkampf aus verschiedenen Disziplinen die meisten Punkte sammelt. Zusätzlich gibt es eine Gesamtwertung, in der die erfolgreichste Ortsgruppe ausgezeichnet wird.
Das Teilnehmerfeld reicht von der Altersklasse 25 bis in die Altersklasse 90. Zu den ältesten Teilnehmern zählen Werner Tretner (DLRG Magdeburg) und Friedhelm Konersmann (DLRG Dissen/Bad Rothenfelde). Die beiden 90-jährigen Rettungssportler zeigen, dass Leistungsbereitschaft und Wettkampfgeist im Rettungssport keine Frage des Alters sind.
Den Auftakt bilden die Einzelwettbewerbe am Freitag (1. Mai) mit rund 330 Athleten. Anschließend folgen am Samstag (2. Mai) die Mannschaftsdisziplinen, in denen rund 180 Teams aus den bundesweiten Ortsgruppen der DLRG gegeneinander antreten. Auch die Gastgeber aus Schwerte schicken mehrere Teams und Einzelstarter ins Rennen. Für die Gesamtwertung der Vereine zählen alle Ergebnisse aus Einzel- und Mannschaftswettkämpfen der Frauen und Männer.
Für viele Teilnehmende steht neben dem sportlichen Vergleich vor allem die Gemeinschaft im Vordergrund. Um die Medaillen wird dennoch hart gekämpft. „Die Konkurrenz ist trotz des hohen Alters wieder stark“, sagt beispielsweise Jürgen Büchner von der Ortsgruppe Eisenach in Thüringen. Der 85-Jährige ist seit 2017 durchgehend dabei und hat immer mindestens die Silbermedaille im Mehrkampf gewonnen. Vor zwei Jahren wurde er sogar Deutscher Meister.
Über den Rettungssport
Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können. In der DLRG betreiben zehntausende Menschen aktiv den Rettungssport. Sie wettstreiten von der lokalen Meisterschaft bis hin zu internationalen Großereignissen.
Weitere Informationen zu den Deutschen Seniorenmeisterschaften gibt es unter dlrg.de/dsm
Pressekontakt: Martin Holzhause, Leiter DLRG Pressestelle, Telefon: 0 57 23 955 442, Mobil: 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de