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12.12.2002 – 09:50

dbb beamtenbund und tarifunion

Dera: Keine Nullrunde durch die Hintertür! - Warnstreiks und Großdemonstration des dbb

    Berlin (ots)

Nach dem ergebnislosen Spitzengespräch zwischen
Gewerkschaften und Arbeitgebern des öffentlichen Dienstes am 11.
Dezember 2002 in Berlin kritisierte Robert Dera, 1. Vorsitzender der
dbb tarifunion, die Blockadehaltung der Verhandlungspartner von Bund,
Ländern und Gemeinden. Dera: "Die Arbeitgeber haben auch heute Abend
bewiesen, dass sie nicht verstanden haben, worum es geht. Die
schlichte Verschiebung der Verhandlungen um ein halbes Jahr läuft auf
eine Nullrunde hinaus. Das ist inakzeptabel. Jetzt folgen Warnstreik
und 40 000 Demonstranten des dbb am Brandenburger Tor. Wir werden
damit den Ernst der Lage klar machen. Bei der nächsten
Verhandlungsrunde am 18. Dezember gibt es  ein ernst gemeintes
Verhandlungsangebot der Arbeitgeber oder es kommt zum Abbruch." Der
dbb hat zu Warnstreiks und Demonstrationen aufgerufen. Während die
Kolleginnen und Kollegen der Gewerkschaft der Straßenwärter (VDStra)
am Donnerstag den 12. Dezember 2002 die Autobahnkreuze Frankfurt/M.
und Leverkusen weitgehend lahm legen, werden am Samstag, dem 14.
Dezember 2002, 40 000 Beamte, Angestellte und Arbeiter in Berlin zur
dbb Kundgebung am Brandenburger Tor erwartet. Robert Dera sieht in
beiden Aktionen eine letzte Warnung des dbb an die öffentlichen
Arbeitgeber: "Die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes regeln nicht
nur den Straßenverkehr in Deutschland, sie sind es, die die Räder
dieser Gesellschaft laufen lassen. Die Staus auf den Autobahnen und
am Brandenburger Tor zeigen deutlich was in der Bundesrepublik
möglich ist, wenn die Kasseler Verhandlungsrunde nächste Woche
scheitert."    
    
ots Originaltext: DBB - Deutscher Beamtenbund
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Hinweis:
Für die Akkreditierung und Rückfragen zur Demonstration in Berlin
steht Ihnen die dbb Pressestelle am 14. Dezember 2002 unter
0171-5506022 und 0170-4920059 zur Verfügung.

Original-Content von: dbb beamtenbund und tarifunion, übermittelt durch news aktuell