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Ölreserven bald erschöpft? Spätestens 2050 wird das Fördermaximum erreicht sein

Hamburg (ots)

Die Ölreserven der Welt schrumpfen. Dennoch
vermuten Optimisten, dass erst 2050 das Fördermaximum erreicht und 
die Hälfte der weltweiten Ölreserven erschöpft sein wird. Wie 
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der Juni-Ausgabe berichtet, 
befürchten einige Ölkonzerne, das Maximum der täglichen Fördermenge 
bereits jetzt erreicht zu haben.
Ob Nahrungsmittelproduktion, Transport oder Verteidigung - alles 
hängt davon ab, ob es genug Öl zu bezahlbaren Preisen gibt. Die 
Fördermenge von derzeit etwa 85 Millionen Barrel pro Tag wird dabei 
nicht allein durch technische oder geologische Probleme begrenzt. Die
Haupthindernisse sind vielmehr politischer und wirtschaftlicher Art. 
Mittelfristig stellt sich also nicht die Frage, ob es förderbares Öl 
gibt, sondern wie man politische Hürden auf dem Weg zu seiner 
Förderung überwinden kann.
Global gesehen fällt die Produktion in aktiv ausgebeuteten Feldern
jährlich um 8 Prozent. Die Ölkonzerne müssen daher ständig neue 
Lagerstätten erschließen, um die momentane Fördermenge stabil zu 
halten. Gleichzeitig wächst aber die weltweite Nachfrage nach Öl 
immer noch um anderthalb Prozent jährlich. Bei wachsender 
Weltbevölkerung heißt das, dass für jeden Menschen anteilsmäßig immer
weniger fossile Brennstoffe zur Verfügung stehen werden und Konflikte
um die letzten Öl-Reserven vorprogrammiert sind.

Pressekontakt:

NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND
Public Relations
Sandra Pickert
Brieffach 07
20444 Hamburg
Tel.: (040) 3703-5504
E-Mail: pickert.sandra@nationalgeographic.de

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