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02.12.2003 – 18:00

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

"Ausgezeichnete" Sonnenenergie: DBU-Projekt erhält den Europäischen Solarpreis

Berlin/Osnabrück (ots)

!!! Sperrfrist: 2. Dezember 2003, 18 Uhr !!!
Bayrische Kirchengemeinde Waltenhofen wird geehrt - "Beispielhafte
Initiative" - DBU förderte Kirchensolaranlagen mit über 13 Millionen
Euro
Der Europäische Solarpreis 2003, der heute Abend in Berlin zum
zehnten Mal verliehen wird, geht in der Kategorie "Solares Bauen" an
die Kirchengemeinde Waltenhofen (Kempten). Bei der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück war die Freude groß, als die
Nachricht eintraf: Die DBU hat den Bau der Sonnenstromanlage im
Oberallgäu mit über 19.000 Euro gefördert. "Wir gratulieren der
Kirchengemeinde Waltenhofen und freuen uns, dass ihr Engagement und
ihr Bekenntnis zur Solarenergie geehrt wird", sagte Dr. Fritz
Brickwedde, Generalsekretär der DBU. Die Europäische Vereinigung für
erneuerbare Energien (Eurosolar) ehrt mit dem Europäischen Solarpreis
"beispielhafte Initiativen zur Nutzung der Sonnenenergie".
Die Sonnenstromanlage der Kirchengemeinde Waltenhofen ist kein
Einzelfall. Mit ihrem inzwischen abgeschlossenen Förderprogramm
"Kirchengemeinden für die Sonnenenergie" hat die DBU über 700
Gemeinden in ganz Deutschland mit rund 13 Millionen Euro dabei
unterstützt, Solaranlagen zu errichten. Auf Dächern von Kindergärten,
Gemeindezentren, Pfarrhäusern und Kirchen sind Solaranlagen
entstanden, die Strom erzeugen, Wasser erwärmen und Räume beheizen.
"Gefördert wurden besonders Anlagen, die sich gut auf Privathaushalte
übertragen lassen", sagt Generalsekretär Brickwedde. "Die
Vorbildfunktion der Kirchen soll möglichst viele Hausbesitzer von dem
Prinzip der Solaranlagen überzeugen." Auch deshalb zeigt in jeder der
Kirchengemeinden eine Anzeigetafel ständig an, wie viel Strom der
Sonne aktuell abgezapft wird.
So auch in Waltenhofen: Seit Ende Dezember 2002 produzieren die
Kollektoren auf dem Dach des Gemeindezentrums der evangelisch-
lutherischen Auferstehungskirche Strom. Bei günstigen Bedingungen
kann die Anlage jährlich 6.000 bis 7.000 Kilowattstunden Strom
erzeugen - genug, um den Bedarf des Gemeindezentrums fast vollständig
zu decken, so die Kirchengemeinde.
"Wir müssen die technischen Potenziale nutzen, Ressourcen zu
schonen und Energie zu sparen", so Brickwedde. "Nur so lässt sich der
Ausstoß von Klima schädigendem Kohlendioxid verringern. Eine
Solaranlage auf einem Kirchendach ist deshalb ein Symbol für einen
anderen Umgang mit Energie. Auch dafür steht der Europäische
Solarpreis."
Fotos zum Thema finden Sie auf der Homepage der Stiftung unter
www.dbu.de im Bereich Presse.

Pressekontakt:

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Pressestelle: Franz-Georg Elpers, Pressesprecher
Tel.: 0541/9633-521
Fax: 0541/9633-198
Mail: fg.elpers@dbu.de

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