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Erdbeben Nepal: Caritas-Helfer in schwerstbetroffenen Regionen - Dringender Bedarf an Zelten, Schutzplanen und medizinischer Hilfe - Angst vor Nachbeben und einsetzendem Monsun

Freiburg (ots) - Eine Woche nach dem Erdbeben in Nepal sind vier der am schwersten betroffenen Regionen von Caritas-Helfern erreicht worden. Die Teams aus nepalesischen und internationalen Mitarbeitern berichten, dass viele der Erdbe-benopfer durch das Erlebte und den Verlust geliebter Angehöriger traumatisiert sind. Caritas-Helfer Stefan Teplan: "Die Menschen sind von Angstzuständen geplagt und kommen nicht zur Ruhe. Sie fürchten sich vor weiteren Nachbeben und sehen mit großen Befürchtungen dem bald einsetzenden Monsun entgegen."

Caritas hat bislang in Kathmandu und Umgebung Zeltplanen, Decken und Lebensmittel an 20.000 Menschen zu den Menschen bringen können. Höchste Priorität hat nun die Verteilung von Zelten, Schutzplanen und medizinischer Hilfe in den Regionen Gorkha, Sindhupalchowk, Kavre und Nuwakot. "Die Menschen wollen schnell wieder ein notdürftiges Dach über dem Kopf, damit sie sich vor dem Regen schützen können. Sonst verwandelt sich ihr Zuhause in wenigen Wochen in ein Schlammfeld", so Teplan. Zudem müssten offene Wunden, Durchfallerkrankungen und Ruhr behandelt werden. Erstes ärztliches Personal der Caritas Indien ist in Nepal bereits im Einsatz. Weitere Krankenschwestern, Pfleger und Ärzte werden folgen.

Für die medizinische Hilfe sowie die Verteilung von Zelten und Schutzplanen hat Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, bislang eine Million Euro zur Verfügung gestellt. Die Hilfsgüter werden per Land- und Luftweg aus Europa, Indien und Pakistan nach Nepal gebracht. Katastrophenhelfer der Caritas Nepal sind seit dem Tag des Erbebens im Einsatz und organisieren die Nothilfe.

Bei dem schweren Erdbeben, das vor einer Woche Nepal erschüttert hatte, sind 7000 Menschen ums Leben gekommen. Tausende werden noch vermisst. In Gorkha und Sindhupalchowk sind 90 Prozent der Häuser UN-Angaben zufolge beschädigt oder zerstört.

Hinweis für Redaktionen: Mit Stefan Teplan können telefonisch Interviews geführt werden. Kontakt: 0179/1062487

Für ihre Hilfsprogramme ruft Caritas international zu Spenden auf.

Spenden mit Stichwort "Erdbebenhilfe Nepal" werden erbeten auf:

   - Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank 
     für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00, IBAN Nr.: 
     DE88660205000202020202, BIC: BFSWDE33KRL  oder online unter: 
  www.caritas-international.de 
   - Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. 
     üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international
     4,83 EUR) 
   - Diakonie Katastrophenhilfe, Spendenkonto 502 502, BLZ 520 604 
     10, Evangelische Bank, IBAN DE68520604100000502502, BIC 
     GENODEF1EK1 oder online unter 
  www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/ 
   - Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. 
     üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie 
     Katastrophenhilfe 4,83 EUR) 

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden.

Pressekontakt:

Herausgeber: Deutscher Caritasverband, Caritas international,
Öffentlichkeitsarbeit, Karlstraße 40, 79104 Freiburg. Telefon
0761/200-0. Michael Brücker (Durchwahl -293, verantwortlich), Achim
Reinke (Durchwahl -515). www.caritas-international.de

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