Weisser Ring e.V.

1000 Kilometer vom Elbestrand bis zum Alpenrand
Radsportteam WEISSER RING setzt Zeichen für Kriminalitätsopferhilfe

Hamburg (ots) - 2008 haben sich sportbegeisterte Polizisten zu einer Betriebssportgemeinschaft (BSG) der Hamburger Polizei zusammengetan und ein Radsportteam gegründet. Ihre Motivation beschränkt sich aber nicht nur auf den sportlichen Faktor. Sie wollen auch Zeichen setzen für die Kriminalitätsopfer und damit die Arbeit des WEISSEN RINGS unterstützen. Um dieses beispielgebende gesellschaftliche und soziale Engagement zu unterstreichen, haben sie sich den Namen Radsportteam WEISSER RING gegeben.

Als Botschafter des WEISSEN RINGS nimmt das Radsportteam inzwischen erfolgreich an nationalen und internationalen Amateur- und Freizeitrennen teil. Unter dem Slogan Sportler setzen Zeichen gegen Gewalt vertritt es offensiv die Sache der Kriminalitätsopfer und die Kriminalitätsvorbeugung. Dieses nachhaltige Eintreten hat viele Menschen sensibilisiert und auf die Hilfemöglichkeiten des WEISSEN RINGS aufmerksam gemacht. Dem Radsportteam gehören über 80 Sportler an, darunter auch einige Nicht-Polizisten. Ende 2012 wurde eine außergewöhnliche Idee geboren. Mitglieder des Radsportteams entschlossen sich, im Herbst 2013 auf eine Deutschland-Tour zu gehen, um für die Kriminalitätsopferhilfe des WEISSEN RINGS zu werben. Für diesen guten Zweck werden die Radsportler eine Woche ihres Jahresurlaubs einsetzen.

Die Deutschlandtour findet vom 14. bis 21. September 2013 statt und führt über acht Etappen durch fünf Bundesländer (Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern) von Hamburg nach München, also vom Elbestrand bis zum Alpenrand. Die Gesamtstrecke beträgt 1.000 km und wird mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 25 km/h bewältigt. 20 Radsportler, darunter zwei Frauen, werden sich auf die Strecke begeben. Dazu kommen vier Helfer, u.a. ein Physiotherapeut, in drei Begleitfahrzeugen. Die Sportler und Sportlerinneninnen sind zwischen 34 und 58 Jahre alt.

Die Tour wird am Samstag, 14.09.2013, um 9.00 Uhr auf dem Rathausplatz in Hamburg-Harburg durch den Innensenator Michael Neumann gestartet. Er fährt anschließend einen Teil der Strecke mit. Die Innenminister von Sachsen-Anhalt (Holger Stahlknecht) und Thüringen (Jörg Geibert) werden das Radsportteam begrüßen. In Thüringen heißt im Namen der Landesregierung die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Marion Walsmann das Team willkommen. Der dortige Innenminister Jörg Geibert, wird die Sportler ebenfalls ein Stück weit auf dem Fahrrad begleiten.

Das Team wird den Anforderungen der StVO entsprechend im Verband fahren, d.h. zwei Fahrer nebeneinander in zehn Reihen. Dahinter folgen drei Begleitfahrzeuge, das letzte mit entsprechenden (Warn-) Hinweisen für den überholenden Verkehr. An den Etappenzielen werden Begrüßungen und Empfänge durch Honoratioren stattfinden, begleitet von verschiedenen Informations- und Begleitveranstaltungen.

Das Radsportteam will auf die Situation der Opfer von Gewalt und Kriminalität aufmerksam machen und sensibilisieren, Inhalt und Umfang der Opferhilfe des WEISSEN RINGS verdeutlichen, über Möglichkeiten der Kriminalprävention - Vorbeugung ist der wirksamste Opferschutz - aufklären. Unterstützt wird das Team dabei in besonderer Art und Weise u. a. durch: Sparda Bank, Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG), MSP-Bikes, Hasseröder Ferienpark, Wirtschaftsclub Wernigerode, Skinfit und Harzsparkasse. Ohne die Unterstützung wäre das Projekt in dieser Form nicht durchführbar. Hierfür dankt der WEISSE RING.

Den aktuellen Zeitplan, Streckenverlauf und viele weitere Informationen finden Sie unter www.weisser-ring.de oder unter www.radsport-weisser-ring.de.

WEISSER RING e. V.

Der WEISSE RING hat seit 1976 mit derzeit 420 Anlaufstellen ein bundesweites Hilfsnetz für Kriminalitätsopfer aufbauen können. Mehr als 3.000 ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen den Opfern und ihren Familien mit Rat und Tat zur Seite, leisten menschlichen Beistand und persönliche Betreuung, geben Hilfestellung im Umgang mit den Behörden und helfen den Geschädigten auf vielfältige Weise bei der Bewältigung der Tatfolgen. Mehr Informationen unter www.weisser-ring.de oder unter www.radsport-weisser-ring.de.

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