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Ihr Kopfschmerz ist anders, seiner auch!

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Frankfurt a. M. (ots)

Das Hämmern im Schädel kommt scheinbar aus dem Nichts, durchkreuzt den Tag und zwingt dazu, Pläne zu verschieben. Was viele nicht wissen: Kopfschmerzen können sich bei Frauen und Männern unterschiedlich äußern. Besonders deutlich zeigt sich das bei Migräne. Frauen berichten häufiger über starke Begleitsymptome, hormonell getriggerte Attacken und Einschränkungen im Alltag.[1] Männer erleben Migräne oft anders[1] - und erhalten möglicherweise gerade deshalb seltener die richtige Diagnose.[2] Warum sich ein genauer Blick auf Kopfschmerzen und Migräne lohnt, war Thema eines Pressegesprächsmit dem Neurologen und Kopfschmerzexperten PD Dr. Charly Gaul. Vorgestellt wurden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Daten des Kopfschmerz- und Migräne-Reports 2026. Sie zeigen: Wer Kopfschmerzen und Migräne verstehen will, muss genauer hinschauen. Das gilt auch für die Behandlung, bei der sich unter anderem coffeinhaltige Kombinationsanalgetika wie Thomapyrin® als bewährte Option etabliert haben.

Warum Migräne oft als Frauenkrankheit gilt

Wenn von Migräne die Rede ist, sieht die Krankheit meist gleich aus: pochende Schmerzen, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, Rückzug ins dunkle Zimmer. Tatsächlich erleben viele Frauen ihre Attacken genau so. Sie berichten mehr Licht- und Lärmsensibilität, Übelkeit sowie Nacken- und Schulterschmerzen als Männer. Das zeigt der aktuelle Kopfschmerz- und Migräne-Report für den mehr als 3.000 Betroffene befragt wurden.[1] Nach der Pubertät sind Frauen zudem etwa dreimal häufiger von Migräne betroffen als Männer.[3] Genau deshalb prägen sie bis heute unser Bild von Migräne. Das Problem: Was typisch erscheint, beschreibt längst nicht alle Betroffenen.

Das verbreitete Bild greift zu kurz

Bei vielen Frauen spielen Hormone eine entscheidende Rolle. Männer dagegen erleben die Erkrankung oft ohne genau die Symptome, die die meisten Menschen spontan mit Migräne verbinden. Übelkeit sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit treten bei ihnen seltener auf (Übelkeit Männer/Frauen: 21 vs. 33 %, Lichtempfindlichkeit: 38 vs. 50 %, Lärmempfindlichkeit: 37 vs. 47 %)[1], zudem fallen die Attacken häufig kürzer aus.[1,2] Männer, die die Kriterien einer Migräne erfüllen, erhalten außerdem seltener die korrekte Diagnose oder eine vorbeugende Behandlung.[3]

Die Unterschiede zeigen sich möglicherweise nicht nur bei den Symptomen. Aktuelle Untersuchungen deuten darauf hin, dass Frauen und Männer Schmerzreize teilweise unterschiedlich verarbeiten. Eine Rolle könnten dabei sowohl Hormone als auch bestimmte Botenstoffe spielen, die an der Entstehung von Migräne beteiligt sind. Warum Frauen häufiger unter Migräne leiden und oft stärkere Beschwerden entwickeln, ist noch nicht vollständig geklärt. Der Einfluss des Geschlechts und der Hormone auf Migräne reicht offenbar tiefer als bislang gedacht.[2,3]

Mehr als der Schmerz

Offensichtlich werden die Unterschiede auch, wenn es um die Folgen der Erkrankung geht. Die aktuellen Befragungsdaten zeigen: Frauen berichten häufiger als Männer, dass Kopfschmerzen oder Migräne ihre Leistungsfähigkeit, ihre körperliche Aktivität, ihre psychische Belastbarkeit und ihren Schlaf beeinträchtigen. Besonders deutlich zeigt sich der Unterschied bei der körperlichen Aktivität: 45 Prozent der Frauen fühlen sich hier stark oder eher stark eingeschränkt, bei Männern sind es 37 Prozent.[1] Internationale Studien kommen zum selben Ergebnis: Die Belastung endet für viele Frauen nicht beim Schmerz selbst, sondern wirkt in Beruf, Familie und Alltag hinein.[2,3] Für Gaul hat das nicht nur mit der Erkrankung selbst zu tun: "Frauen haben sehr häufig das Bedürfnis, ihre 'Funktionsfähigkeit' durch eine Behandlung wieder zu erlangen, sie wollen selbst im familiären, sozialen und beruflichen Kontext als zuverlässig und auch belastbar wahrgenommen werden." Denn Migräne trifft oft auf Familienorganisation, Job, Fürsorge, Termine und Verantwortung. Fällt eine Betroffene aus, gerät häufig weit mehr ins Stocken als der eigene Tagesplan.

Wenn der Kalender Kopfschmerzen macht

Es gibt kaum eine Form von Schmerz, bei der biologische Unterschiede so unmittelbar im Alltag ankommen wie bei Migräne. Für Millionen Frauen entscheiden nicht nur Stress, Schlafmangel oder Wetter über die nächste Attacke - sondern auch der Zyklus. Gaul sagt: "Die Menstruation stellt einen der stärksten Trigger für das Auslösen von Migräneattacken dar." Als wesentliche Ursache gilt der Abfall des Östrogenspiegels kurz vor Beginn der Menstruation.

Auch die aktuelle Umfrage zeigt die Bedeutung hormoneller Einflüsse: Vier von zehn Betroffenen berichten, dass ihre Migräne eher häufig oder sehr häufig kurz vor der Menstruation auftritt. Mehr als jede Dritte erlebt dies eher häufig oder sehr häufig während der Menstruation.[1] Und das ist noch nicht alles: "Attacken einer menstruellen Migräne sind im Vergleich zu Migräneattacken, die nicht mit dem Menstruationszyklus assoziiert sind, häufig länger, weisen eine höhere Schmerzintensität auf und - das ist besonders ungünstig - sprechen schlechter auf die Akutbehandlung an", berichtet Gaul von seinen Erfahrungen.

Die Erkrankung endet nicht mit der Attacke

Migräne wird häufig auf die Stunden reduziert, in denen der Schmerz am stärksten ist. Für viele Betroffene greift diese Sicht jedoch zu kurz. "Insgesamt wird bei der Migräne sicherlich immer noch unterschätzt, wie hoch die Beeinträchtigung auch zwischen den Attacken ist. In neueren Studien wird versucht, den Leidensdruck, der z. B. auch aus Konzentrationsstörungen bestehen kann, näher zu beschreiben", so Gaul.Auch die Umfragedaten spiegeln das wider. Viele Betroffene berichten nicht nur von Schmerzen, sondern von Einbußen bei Konzentration, Leistungsfähigkeit, Schlaf und psychischer Belastbarkeit - also in Bereichen, die den Alltag weit über die eigentliche Attacke hinaus prägen.[1]

Zwei blinde Flecken

Während Frauen die größere Krankheitslast tragen, könnten Männer mit ihrer Migräne leichter übersehen werden.[3] Mehr als jeder zweite betroffene Mann gibt in der Umfrage außerdem an, dass Migräne im eigenen Umfeld eher als Frauenkrankheit wahrgenommen wird. Fast jeder Dritte hat den Eindruck, mit seinen Beschwerden deshalb weniger ernst genommen zu werden.[1] Für Gaul ist das kein Zufall: "Aus Sicht der Männer könnte die Stigmatisierung der Migräne als 'Frauenkrankheit' dazu beitragen, dass bei Männern mit Kopfschmerzen weniger an eine Migräne gedacht wird - sowohl von den Betroffenen als auch von ärztlichen Behandlern."

Der lange Weg zum Patienten

Das Wissen über Migräne hat sich in den vergangenen Jahren erheblich erweitert - auch zu hormonellen Einflüssen und geschlechtsspezifischen Unterschieden. Gaul sagt: "Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie lange es dann doch dauert, bis solche Erkenntnisse bei unseren Patienten ankommen." Gerade bei Migräne kann dieses Wissen dazu beitragen, Beschwerden früher zu erkennen und Betroffene gezielter zu behandeln.

Bewährte Hilfe bei akuter Migräne

Am Ende zählt für Betroffene vor allem eine Frage: Was hilft, wenn die Migräne erst einmal da ist? Wichtig ist vor allem, nicht zu lange zu warten. Fachgesellschaften wie die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) empfehlen, eine Attacke möglichst früh und mit einer ausreichend hohen Dosierung (wie z. B. in 2 Tabletten Thomapyrin® INTENSIV) zu behandeln. Nach aktuellem Kenntnisstand bedeuten die Unterschiede zwischen Frauen und Männern nicht automatisch unterschiedliche Akuttherapien. Viele bewährte Behandlungsoptionen - auch rezeptfrei in der Apotheke - scheinen bei beiden Geschlechtern ähnlich gut zu wirken, auch wenn die Datenlage für Männer teilweise deutlich dünner ist. Für die Behandlung akuter Migräneattacken setzt Gaul deshalb auf Therapieoptionen, die sich über viele Jahre bewährt haben. "Dazu gehören auch coffeinhaltige Kombinationsanalgetika, deren Sicherheit und Wirksamkeit bei der Migräne über Jahrzehnte immer wieder gezeigt werden konnte", so der Neurologe. Studien belegen, dass Kombinationen aus Schmerzmittel und Coffein wie beispielsweise Thomapyrin® schneller und stärker wirken als die einzelnen Wirkstoffe allein - bei vergleichbarer Verträglichkeit.[4] Während sich Thomapyrin® CLASSIC insbesondere bei leichten bis mäßig starken Kopfschmerzen eignet, wurde Thomapyrin® INTENSIV für intensivere Kopfschmerzen und Migräne entwickelt. Beide kombinieren Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Coffein.

Auch unter Geschlechteraspekten zeigen sich interessante Ergebnisse für diese Wirkstoffkombination:

In einer Anwenderbefragung beurteilten 945 Frauen und Männer ihre Wirkung und Verträglichkeit ähnlich - obwohl Frauen über stärkere Beschwerden und eine höhere Belastung berichteten. [2]

Für viele Betroffene ist genau das entscheidend: eine Behandlung, die verlässlich wirkt - unabhängig davon, wie unterschiedlich sich die Erkrankung äußert.[5]

MAT-DE-2603170-1.0 - 07/2026

Über Opella.

Opella ist ein international tätiges, zukunftsorientiertes Unternehmen, das den Markt für rezeptfreie Medikamente (OTC-Produkte) neu denkt und mit innovativen Konzepten weiterentwickelt. Unsere Mission: Selfcare so einfach wie möglich zu machen - indem wir Menschen befähigen, Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen. Dieses Ziel verfolgen wir für mehr als 500 Millionen Verbraucher*innen weltweit. Getragen wird diese Mission von 100 etablierten und weltweit geschätzten Marken, unserem globalen Team mit 11.000 engagierten Mitarbeitenden, 13 erstklassigen Produktionsstandorten - einer davon in Köln - und vier spezialisierten Zentren für Forschung und Innovation. Unser Hauptsitz befindet sich in Paris, Frankreich.

In Deutschland ist die A. Nattermann & Cie. GmbH das Unternehmen hinter bekannten und bewährten Opella-Marken, die aus Apotheken nicht wegzudenken sind - darunter Allegra®, Buscopan®, Dulcolax®, Thomapyrin® und Mucosolvan®. Viele dieser Produkte sind Marktführer in ihrem jeweiligen Segment.

Als weltweit B Corp-zertifiziertes Unternehmen setzen wir uns aktiv für eine gesündere Zukunft für Mensch und Umwelt ein. Mehr über unsere Mission, die Gesundheit in die Hände der Menschen selbst zu legen, erfahren Sie unter www.opella.com.

Thomapyrin® CLASSIC Schmerztabletten.

Thomapyrin® INTENSIV.

Wirkstoffe: CLASSIC Schmerztabletten: Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein. Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen. Warnhinweis: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! INTENSIV: Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein. Für Erwachsene und Jugendliche zur Behandlung von akuten Kopfschmerzen (z. B. Spannungskopfschmerzen) und Migräneanfällen (mit und ohne Aura). Warnhinweis: Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Schmerzmittel sollen längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.

Hinweis: Enthält Lactose. Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

A. Nattermann & Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main.

Stand: Thomapyrin® INTENSIV: Juni 2026; Thomapyrin® CLASSIC Schmerztabletten: Juni 2026.

[1] Repräsentative Umfrage von Bilendi im Auftrag von Opella, Stichprobe: 3.287 Personen der deutschen Bevölkerung zwischen 18 und 79 Jahren, die unter Kopfschmerzen und/oder Migräne leiden, Befragungszeitraum 12.01.-26.01.2026. | Grundlage der Quotenstichprobe dieser Befragung sind die aktuellen Bevölkerungsstatistiken (Alter, Geschlecht, Bundesländer) der deutschen Bevölkerung.

[2] Fitzek MP et al. Migraine in men. The Journal of Headache and Pain 2025; 26(1): 3.

[3] Porreca F et al. Advancing understanding of migraine pathophysiology and therapy by consideration of patient sex. Cephalalgia 2025. 45(5): 3331024251339466.

[4] Weiser T et al. Analysis of tolerability and Safety data derived from head-to-head randomized controlled trials investigating caffeine-containing analgesics with their caffeine-free counterparts. Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Pharmacology 2025; 398: 61-62.

[5] Weiser T, Gaul C. Do the effects of the fixed-dose combination aspirin/paracetamol/caffeine (APC) for treating acute headache differ in males and females? Analysis of data from an observational study. Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Pharmacology 2026; 399 (Suppl 1): 44.

Pressekontakt:

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Tel.: 040.56 00 75-0
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