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16.04.2012 – 15:05

Presse- und Informationszentrum Marine

Nach "Atalanta" und "Good Hope" Kurs Richtung Wilhelmshaven - Fregatte "Lübeck" kehrt zurück (BILD)

Nach "Atalanta" und "Good Hope" Kurs Richtung Wilhelmshaven - Fregatte "Lübeck" kehrt zurück (BILD)
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Glücksburg (ots)

Nach ihrem Einsatz bei der EU-geführten Anti-Piraterie-Mission "EU NAVFOR ATALANTA" und der anschließenden Teilnahme am Manöver "Good Hope V" kehrt die Fregatte "Lübeck" am 20. April in ihren Heimathafen zurück. Unter den Klängen des Marinemusikkorps Nordsee wird das Schiff um 10 Uhr im Marinestützpunkt Wilhelmshaven festmachen.

Im November 2011 hatte die "Lübeck" unter dem Kommando von Fregattenkapitän Martin Ruchay (44) mit rund 220 Besatzungsmitgliedern von der Heppenser Groden abgelegt. Ziel war zunächst die Bekämpfung der Piraterie am Horn von Afrika.

Die Befreiung von 15 indischen Geiseln und zwei Hilfeleistungen in See waren nur einige Ereignisse während des Einsatzzeitraumes.

Anfang März endete nach 92 Tagen im Einsatzgebiet und 17.872 zurückgelegten Seemeilen - circa 33.100 Kilometer - für die Fregatte der Klasse 122 die Operation "Atalanta". Es ging Richtung Südafrika zum Manöver "Good Hope V".

Bei diesem binationalen Manöver mit der südafrikanischen Marine, welches zum fünften Mal statt fand, stand vor allem der Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Marinen im Vordergrund. Ein Schwerpunkt der gemeinsamen Übungen war der Austausch von Verfahren bei Anti-Piraterie Operationen. Zum ersten Mal hatte die südafrikanische Marine die alleinige Führung über diese Übung. Während des Manövers beteiligte sich die Fregatte "Lübeck" ebenfalls an den Navy Days in Simon's Town und zog dabei Besuchermassen an: Rund 28.000 Besucher nutzten die Möglichkeit, die deutsche Fregatte zu besichtigen.

Seit Ende März befindet sich die "Lübeck" auf dem Rücktransit nach Wilhelmshaven.

Hintergrundinformationen

Der Deutsche Bundestag hat am 1. Dezember 2011 beschlossen, sich weiterhin für die Dauer eines Jahres mit einem signifikanten Beitrag an der Bekämpfung der Piraterie vor der somalischen Küste zu beteiligen.

Die EU-geführte Operation "Atalanta" hat zum Ziel, den humanitären Zugang nach Somalia durch Schutz von Schiffen des Welternährungsprogrammes (WEP) und der Mission der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM) sicherzustellen. Aktive Piraten vor der Küste Somalias und seinen Nachbarländern sollen abgeschreckt und die Seeräuberei eingedämmt werden.

Die Operation soll zum einen die durch Piratenüberfälle gefährdete humanitäre Hilfe für die Not leidende somalische Bevölkerung sicherstellen. Zum anderen trägt die Operation dazu bei, den zivilen Schiffsverkehr auf den dortigen Handelswegen zu sichern, Geiselnahmen und Lösegelderpressungen zu unterbinden und das Völkerrecht durchzusetzen.

Hinweise für die Presse

Medienvertreter sind zum Einlaufen der Fregatte "Lübeck" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung des Presseprogramms ist eine frühzeitige Anmeldung von Journalisten notwendig.

Termin:

Freitag, den 20. April 2012 Eintreffen bis spätestens 8.30 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

Ort:

Hauptwache, Opdenhoffstraße 24, 26384 Wilhelmshaven

Anmeldung:

Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem der digitalen Pressemappe beiliegenden Anmeldeformular bis Donnerstag, den 19. April 2012, 14 Uhr beim Presse- und Informationszentrum Marine unter der Fax-Nummer 04421-68-68796 zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

Pressekontakt:

Presse- und Informationszentrum Marine, Außenstelle Wilhelmshaven
Tel.: +49 (0)4421-68-5800/5801
E-Mail: pizmarine.astwilhelmshaven@bundeswehr.org

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