Audi AG

Audi-Produktion brummt - weiterer Ausbau der Fertigungskapazitäten (mit Bild)

Produktionsrekord und weiteres Wachstum: Audi hat im Jahr 2010 die Fertigung seiner Audi Modelle gegenüber dem Vorjahr um 23,4 Prozent auf 1.148.791 Einheiten gesteigert. Das ist die höchste Stückzahl, die jemals in der Unternehmensgeschichte gebaut wurde. Im Bild: Audi Produktion Ingolstadt, Montage Audi... mehr

Ingolstadt (ots) -

   - Produktionsrekord: 2010 rund 1.150.000 Audi Automobile gefertigt
   - 2011: Audi plant 13 Produktionsanläufe, unter anderem neuer A6 
     in Neckarsulm und Audi Q3 in Martorell
   - Produktionsvorstand Frank Dreves: "Wir setzen auf Wachstum und 
     bauen die Kapazitäten kontinuierlich weiter aus"
   - Start der Werkserweiterung in Györ noch in diesem Jahr 

Produktionsrekord und weiteres Wachstum: Audi hat im vergangenen Jahr die Fertigung seiner Audi Modelle gegenüber dem Vorjahr um 23,4 Prozent auf 1.148.791 Einheiten gesteigert. Das ist die höchste Stückzahl, die jemals in der Unternehmensgeschichte gebaut wurde. Für 2011 plant der Automobilhersteller insgesamt 13 Produktionsanläufe, darunter der Start des Audi Q3 in Martorell (Spanien) und des neuen Audi A6 in Neckarsulm. In Györ (Ungarn) beginnt Audi in diesem Jahr mit dem Werksausbau für ein weiteres A3-Derivat. Darüber hinaus soll bis 2015 über mögliche Produktionskapazitäten in den USA entschieden werden.

"Wir sind stolz, dass wir mit unserer engagierten Mannschaft und unserem effektiven Audi Produktionssystem (APS) die Herausforderungen im Jahr 2010 so erfolgreich gestemmt haben", sagt Audi-Produktionsvorstand Frank Dreves. "An unseren deutschen Standorten Ingolstadt und Neckarsulm haben wir so viel wie nie zuvor produziert. Dies ist eine gute Basis, um die kommenden Herausforderungen im Rahmen unserer Wachstumsstrategie mit viel Elan anzupacken", so Dreves weiter.

Alle Audi-Standorte konnten im vergangenen Jahr deutliche Produktionszuwächse verzeichnen. Das Werk Ingolstadt wartete mit der bisher höchsten Stückzahl von 553.010 Automobilen (+ 7,5 Prozent) auf. Der Standort Neckarsulm legte mit einem Plus von 21,7 Prozent auf 216.322 Automobile weiter zu und konzentriert sich nach den erfolgreichen Anläufen von R8 Spyder, Audi A8 und A8L und A7 nun auf den Start der neuen Audi A6-Limousine. Hinzu kommt an beiden Standorten das deutlich gestiegene Teile-Volumen für die Produktion in China und Indien (siehe Standorte im Überblick). In Brüssel startete die Produktion des Audi A1 erfolgreich.

"Der Audi-Wachstumskurs sichert langfristig unsere Standorte und damit die Arbeitsplätze der Beschäftigten", betont Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch: "Ohne deren Einsatz hätte Audi die Wirtschaftskrise von 2009 nicht so gut meistern können. Die Belegschaft hat 2010 kräftig angepackt. Das Ergebnis: Mehr Produktion und mehr Absatz. Audi geht gestärkt aus der Krise hervor. Diesen Weg wollen wir auch in Zukunft weiter beschreiten."

Dieses Jahr werde, so kündigt Produktionsvorstand Dreves an, die Produktion weiter ausgeweitet. Der Nachfolger des Erfolgsmodells A6 stehe im Werk Neckarsulm bereits in den Startlöchern. In Martorell beginnt in diesem Frühjahr die Serienfertigung des Audi Q3 mit einer Kapazität von jährlich mehr als 100.000 Einheiten. Nach Abschluss der geplanten Werkserweiterung wird von 2013 an bei Audi Hungaria ein weiteres A3-Derivat vom Band rollen. Die Produktionskapazität im Werk Györ liegt dann bei insgesamt 125.000 Einheiten. Außerdem soll bis 2015 die Entscheidung für eine eigene Audi-Produktion in den USA fallen.

Standorte im Überblick:

Werk Ingolstadt
553.010 Automobile (A3, A4,  A5, Q5 inkl.  Derivate; + 7,5 Prozent) 
sowie Lackiererei und Karosseriebau Audi TT und  A3 Cabriolet 
(Montage bei Audi Hungaria). Hinzu kommen 105.341 Teilesätze für die 
Automobil-Fertigung im Rahmen des FAW-VW Joint Venture im Werk 
Changchun (China) und im Konzernwerk Aurangabad (Indien) (+ 103,9 
Prozent). 
Das heißt: insgesamt 658.351 Einheiten (+ 16,3 Prozent). 
Werk Neckarsulm
216.322 Automobile (A4, A5 Cabriolet, A6, A7, A8, R8 inkl. Derivate; 
+ 21,7 Prozent)sowie 118.761 Teilesätze für die Automobil-Fertigung 
im Rahmen des FAW-VW Joint Venture im Werk Changchun und im 
Konzernwerk Aurangabad(+ 18,4 Prozent). 
Das heißt: insgesamt 335.083 Einheiten (+ 20,5 Prozent). 
Audi Hungaria, Györ
38.541 Automobile (Montage TT Coupé, TT Roadster, A3 Cabriolet, RS 3 
Sportback;+ 18,2 Prozent) sowie 1.648.030 Motoren (+ 19,1 Prozent). 
Audi Brussels, Belgien
68.939 Audi Automobile (A1 ab Mai 2010, A3 bis Mai 2010; + 189,8 
Prozent). 
Bratislava, Slowakei
47.769 Audi Q7 (+ 71,0 Prozent). 
   Audi-Konzerm im Überblick: 

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2010 rund 1.092.400 Automobile der Marke Audi verkauft. Im Jahr 2009 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von EUR 29,8 Mrd. ein Operatives Ergebnis von EUR 1,6 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Györ (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Ende 2007 startete die CKD-Produktion des Audi A6, Anfang Oktober 2008 die des Audi A4 und im Juli 2010 die des Audi Q5 in Aurangabad in Indien. Seit Mai 2010 läuft der neue Audi A1 im Werk Brüssel vom Band. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft., die Automobili Lamborghini Holding S.p.A. (Sant'Agata Bolognese/Italien) und die quattro GmbH (Neckarsulm). Audi beschäftigt derzeit weltweit rund 60.000 Mitarbeiter, davon rund 46.600 in Deutschland. Um den "Vorsprung durch Technik" nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2011 bis 2015 insgesamt EUR 11,6 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte. Bis 2015 will Audi die Anzahl seiner Modelle auf 42 erweitern.

Die gesamten Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2010 veröffentlicht die AUDI AG auf ihrer Jahrespressekonferenz am 8. März 2011 in Ingolstadt.

Pressekontakt:

AUDI AG
Kommunikation Standorte
Joachim Cordshagen
Telefon: +49 841 89-36340
E-Mail: joachim.cordshagen@audi.de

Kommunikation Produktion
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Telefon. +49 841 89-40034
E-Mail: anne.lenartz@audi.de

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