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04.10.2006 – 16:37

ARD Das Erste

Das Erste: "W wie Wissen" am 8. Oktober 2006 um 17.03 Uhr

    München (ots)

Die Themen:

    Aus Liebe sterben Wespenspinnenmänner haben es nicht schwer, ihre Sexualpartnerin zu beeindrucken. Einmal am Netz rütteln und schon ist das Weibchen bereit. Fünf Sekunden später ist der Akt vorbei - und das Männchen muss alle acht Beine in die Hand nehmen, sonst wird es vom viel größeren Weibchen umgebracht und gefressen. Wissen-schaftler haben festgestellt, dass nur zwei von zehn Spinnen-männchen die Flucht gelingt. Dabei überraschte eine Beobachtung: Die Männchen versuchen sogar, den Liebesakt zu wiederholen - und haben anscheinend gar keine Lust, schnell zu fliehen. "W wie Wissen" sieht den Forschern bei ihren Paarungsexperimenten mit kannibalischen Wespenspinnen über die Schulter.

    Pfui Spinne - wenn die Angst das Leben beeinträchtigt Die Angst oder Panik vor Spinnen wird dann zu Phobie, wenn die Tiere das Leben beinträchtigen. Obwohl der Betroffene weiß, dass Spinnen objektiv betrachtet keine ernsthafte Bedrohung darstellen, versucht er den Achtbeinern möglichst aus dem Weg zu gehen. Denn allein der Anblick der Spinne kann bei ihm zu Atemnot, Schweißausbrüchen und Weinkrämpfen führen. "W wie Wissen" stellt eine Frau vor, die unter Arachnophobie leidet. Dass sie auf den Anblick einer Spinne viel stärker reagiert als Menschen ohne Phobie, lässt sich tatsächlich messen. Und messen lässt sich auch, dass diese übersteigerte Angstreaktion nach einer Spinnen-Konfrontationstherapie nachlässt.

    Spinnenseide aus dem Reagenzglas Spinnenseide gehört zu den stabilsten Naturmaterialien überhaupt: Sie ist dünner als ein menschliches Haar, aber reißfester als ein Stahlfaden, sehr dehnbar und extrem belastbar. Sie widersteht mikrobiologischen Angriffen, ist biologisch abbaubar und wasserfest. Seitdem im Jahre 2001 die genetische Struktur von Spinnenseide entschlüsselt wurde, versuchen weltweit Wissenschaftler, dieses Wundermaterial künstlich herzustellen, bislang ohne Erfolg. Forscher an der TH München melden jetzt erste Erfolge. "W wie Wissen" zeigt, wie sie Spinnenseide im Reagenzglas herstellen.

    Gefangen im Netz Spinnennetze sind eine tödliche Falle für andere Insekten: Die Beute bleibt kleben. Und je mehr sie sich zappelnd zu befreien versucht, desto mehr verfängt sie sich im Netz. Die Spinne selbst aber turnt leichtfüßig zwischen den Fäden herum, ohne jemals kleben zu bleiben. Wie macht sie das? "W wie Wissen" hat die Antwort.

    Redaktionelle Koordination: Annegret Schmidt/WDR

    Moderation: Ranga Yogeshwar

    "W wie Wissen" im Internet unter www.DasErste.de/wwiewissen

    Fotos unter www.ard-foto.de

Pressekontakt:
Burchard Röver, Presse und Information Das Erste,
Tel.: 089/5900-3867, E-Mail: Burchard.Roever@DasErste.de

Interviewanfragen Ranga Yogeshwar:
Petra Berthold, MedienAgentur Berthold,
Tel.: 0221/9545790, Fax: 0221/9545792,
E-Mail: info@medienagenturberthold.de

    München Die Themen:

    Aus Liebe sterben Wespenspinnenmänner haben es nicht schwer, ihre Sexualpartnerin zu beeindrucken. Einmal am Netz rütteln und schon ist das Weibchen bereit. Fünf Sekunden später ist der Akt vorbei - und das Männchen muss alle acht Beine in die Hand nehmen, sonst wird es vom viel größeren Weibchen umgebracht und gefressen. Wissen-schaftler haben festgestellt, dass nur zwei von zehn Spinnen-männchen die Flucht gelingt. Dabei überraschte eine Beobachtung: Die Männchen versuchen sogar, den Liebesakt zu wiederholen - und haben anscheinend gar keine Lust, schnell zu fliehen. "W wie Wissen" sieht den Forschern bei ihren Paarungsexperimenten mit kannibalischen Wespenspinnen über die Schulter.

    Pfui Spinne - wenn die Angst das Leben beeinträchtigt Die Angst oder Panik vor Spinnen wird dann zu Phobie, wenn die Tiere das Leben beinträchtigen. Obwohl der Betroffene weiß, dass Spinnen objektiv betrachtet keine ernsthafte Bedrohung darstellen, versucht er den Achtbeinern möglichst aus dem Weg zu gehen. Denn allein der Anblick der Spinne kann bei ihm zu Atemnot, Schweißausbrüchen und Weinkrämpfen führen. "W wie Wissen" stellt eine Frau vor, die unter Arachnophobie leidet. Dass sie auf den Anblick einer Spinne viel stärker reagiert als Menschen ohne Phobie, lässt sich tatsächlich messen. Und messen lässt sich auch, dass diese übersteigerte Angstreaktion nach einer Spinnen-Konfrontationstherapie nachlässt.

    Spinnenseide aus dem Reagenzglas Spinnenseide gehört zu den stabilsten Naturmaterialien überhaupt: Sie ist dünner als ein menschliches Haar, aber reißfester als ein Stahlfaden, sehr dehnbar und extrem belastbar. Sie widersteht mikrobiologischen Angriffen, ist biologisch abbaubar und wasserfest. Seitdem im Jahre 2001 die genetische Struktur von Spinnenseide entschlüsselt wurde, versuchen weltweit Wissenschaftler, dieses Wundermaterial künstlich herzustellen, bislang ohne Erfolg. Forscher an der TH München melden jetzt erste Erfolge. "W wie Wissen" zeigt, wie sie Spinnenseide im Reagenzglas herstellen.

    Gefangen im Netz Spinnennetze sind eine tödliche Falle für andere Insekten: Die Beute bleibt kleben. Und je mehr sie sich zappelnd zu befreien versucht, desto mehr verfängt sie sich im Netz. Die Spinne selbst aber turnt leichtfüßig zwischen den Fäden herum, ohne jemals kleben zu bleiben. Wie macht sie das? "W wie Wissen" hat die Antwort.

    Redaktionelle Koordination: Annegret Schmidt/WDR

    Moderation: Ranga Yogeshwar

    "W wie Wissen" im Internet unter www.DasErste.de/wwiewissen

    Fotos unter www.ard-foto.de

Pressekontakt:
Burchard Röver, Presse und Information Das Erste,
Tel.: 089/5900-3867, E-Mail: Burchard.Roever@DasErste.de

Interviewanfragen Ranga Yogeshwar:
Petra Berthold, MedienAgentur Berthold,
Tel.: 0221/9545790, Fax: 0221/9545792,
E-Mail: info@medienagenturberthold.de

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