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Das Erste: "Eichmanns Ende: Liebe, Verrat, Tod" Dokudrama mit Herbert Knaup, Ulrich Tukur, Axel Milberg und Henriette Confurius am Sonntag, 25. Juli 2010, um 21.45 Uhr im Ersten

München (ots) - Es ist eine fast unglaubliche und streckenweise unbekannte Geschichte: Die Entdeckung und Ergreifung von Adolf Eichmann, dem Organisator der Massendeportationen europäischer Juden in die Vernichtungslager der Nazis. Die 50er-Jahre in Buenos Aires: Silvia, die Tochter des jüdischen KZ-Überlebenden Lothar Hermann, verliebt sich in ihren Schulkameraden Nick, den Sohn Adolf Eichmanns. Über die Vergangenheit von Nicks Vater weiß sie nichts. Adolf Eichmann, 1950 nach Argentinien geflohen, trifft sich dort regelmäßig mit dem niederländischen Journalisten und SS-Mann Willem Sassen. Vor ihm rechtfertigt Eichmann in Tonbandinterviews, die als Vorlage für ein geplantes Buch dienen sollen, die Deportationen und den Massenmord an europäischen Juden. Lothar Hermann erkennt in Nicks Vater den Verbrecher und informiert den hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer über den Aufenthaltsort Eichmanns. Bauer, Nazi-Jäger und selbst den KZs entkommen, zieht den israelischen Geheimdienst Mossad ins Vertrauen. Eichmanns Ende ist besiegelt. In einer Verschränkung von Originaltexten aus den Tonbandinterviews, historischem Bildmaterial, Berichten von Zeitzeugen und dokumentarischen Spielszenen erzählt der Film "Eichmanns Ende: Liebe, Verrat, Tod" von Raymond Ley diese spannende Geschichte. In dem 90-minütigen Programm-Event hat Herbert Knaup die Rolle von Adolf Eichmann übernommen, Ulrich Tukur verkörpert Willem Sassen, Axel Milberg Generalstaatsanwalt Fritz Bauer und Henriette Confurius Silvia Hermann. "Eichmanns Ende: Liebe, Verrat, Tod" ist eine Koproduktion von NDR, SWR und IBA Israeli Television, Channel 1. Die Redaktion haben Alexander von Sallwitz (NDR), Patricia Schlesinger (NDR), Gabriele Trost (SWR) und Neil Weisbrod (IBA Israeli Television). Eine Produktion der doc.station Medienproduktion, Hamburg. Produzent ist Hartmut Klenke, Producerin Jasmin Gravenhorst.

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