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Commerzbank Aktiengesellschaft

Börsenbericht: Nichts Neues von den Aktienmärkten – und weiter fallende Zinsen

Frankfurt am Main (ots)

Bei nervösem Unterton hielt das Auf und
Ab an den internationalen Aktienmärkten auch in dieser Woche an. In
der Tendenz zeigten die Kurse wieder nach unten, nachdem sie sich
zuvor von dem Einbruch im April erholt hatten. Wie stark die
Verunsicherung der Marktteilnehmer ist, zeigt sich auch daran, welche
Bedeutung bloßen Gerüchten beigemessen wird. So gab es Meldungen,
nach denen sich große Hedge-Fonds bei ihrer Anlagepolitik
verkalkuliert hätten. Andere wollten von einer bevorstehenden
Aufwertung der chinesischen Währung wissen. Stabilisierend wirkten
auf der anderen Seite der nochmals rückläufige Ölpreis und weitere
gute Unternehmensnachrichten, beispielsweise von Cisco Systems, die
mit einem positiven Ausblick auf allgemein anziehende Kurse im
Technologiesektor hoffen lassen.
Allerdings fehlt derzeit vielen Anlegern einfach das Vertrauen, um
verstärkt in Aktienwerte zu investieren. Auch positive
Konjunkturdaten entfalten keine Wirkung. So ist das deutsche
Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal
unerwartet stark um 1% gewachsen mit der Folge, dass nach vielen
Revisionen nach unten nun die Wachstumsschätzungen für 2005 eher
wieder nach oben korrigiert werden. Selbst diese gute Meldung
verpuffte völlig. Deshalb erwarten die Experten der Commerzbank keine
grundlegende Neuorientierung der Börsen in nächster Zeit.
Privatanleger sollten die Aktie der Deutschen Telekom bevorzugen.
Spekulationen um Schieflagen von Hedge-Fonds und der Kursverfall
bei einigen Unternehmensanleihen veranlassten viele Anleger zu einer
Flucht in Staatsanleihen, deren Renditen abermals historische Tiefs
erreichten und damit alle Prognosen der letzten Monate Lügen strafen.
Auch wenn solch niedrige Renditen an den europäischen Rentenmärkten
fundamental keine Rechtfertigung haben, scheinen die Kurse derzeit
nicht bedroht. Denn erstens dürfte der Zustrom von Liquidität in die
sicheren Häfen anhalten. Zweitens ist eine Zinserhöhung durch die
Europäische Zentralbank nicht zu befürchten, solange sich die
wirtschaftliche Entwicklung nicht grundlegend über einen längeren
Zeitraum verbessert. Private Anleger sollten bei Neuanlagen weiterhin
Laufzeiten zwischen zwei und vier Jahren wählen.
Diese Ausarbeitung richtet sich ausschließlich an Personen mit
Wohnsitz in Deutschland. Sie dient ausschließlich Informationszwecken
und stellt weder eine individuelle Anlageempfehlung noch ein Angebot
zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen
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kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und Bewertungen
reflektieren die Meinung des Verfassers im Zeitpunkt der Erstellung
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die Emission von Wertpapieren der Gesellschaft, die Gegenstand der
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solchen Wertpapieren erbringen und betreut möglicherweise analysierte
Wertpapiere auf Grund eines mit dem jeweiligen Emittenten
geschlossenen Vertrages an der Börse oder am Markt. Organe der
Commerzbank bzw. Mitarbeiter können zudem Aufsichtsratsfunktionen bei
Emittenten wahrnehmen, deren Wertpapiere Gegenstand der Ausarbeitung
sind. Ó2005; Herausgeber: Commerzbank Aktiengesellschaft,
Kaiserplatz, 60261 Frankfurt am Main. Diese Ausarbeitung oder Teile
von ihr dürfen ohne Erlaubnis der Commerzbank weder reproduziert noch
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Telefon: 069/136-22830
Fax: 069/136-22008
Email: pressestelle@commerzbank.com

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