Commerzbank Aktiengesellschaft

Börsen-Bericht
Aktienmärkte im Seitwärtstrend

    Frankfurt am Main (ots) - In dieser Woche zeigten sich die
Aktienmärkte wieder von ihrer volatilen Seite. Die nach positiven
volkswirtschaftlichen Daten aus den USA aufkeimende Euphorie legte
sich rasch. Vor allem die amerikanischen Börsen gerieten unter Druck
aufgrund der wachsenden Kritik an der amerikanischen
Bilanzierungspraxis, ausgelöst durch die Krise des Energieversorgers
Enron. America Online und Worldcom Group litten besonders unter der
Angst der Anleger vor weiteren Abschreibungen. Von dieser Entwicklung
blieben auch die europäischen Märkte, allen voran der deutsche, nicht
verschont. Gegen Ende der Woche trat dann eine Stabilisierung ein.
    
    Wichtigster Motor für die Börsenentwicklung bleibt die sich nun
recht deutlich abzeichnende Konjunkturerholung in den Vereinigten
Staaten. Zwar sind dort viele Technologietitel schon vergleichsweise
hoch bewertet, doch wird amerikanischen Unternehmen wegen ihrer
Technologieführerschaft und des psychologischen Aspekts der
Leitbörsenfunktion traditionell eine hohe Bewertung zugebilligt. Im
Hinblick auf eine baldige Stabilisierung der Weltwirtschaft empfiehlt
die Commerzbank privaten Anlegern selektiv Positionen aufzubauen.
Aktuell interessant sind beispielsweise aus dem
Telekommunikationssektor Alcatel und für defensive Investoren
DaimlerChrysler.
    
    Zahlreiche neue volkswirtschaftlichen Daten bewegten in dieser
Woche auch die europäischen Rentenmärkte. So weckte der
Ifo-Geschäftsklimaindex die Hoffnung, dass der konjunkturelle
Tiefpunkt in Deutschland nun erreicht ist. Die Rentenmärkte haben
sich damit endgültig vom Rezessionsszenario gelöst. Nun dominiert
bereits die Frage, wie schnell die Notenbanken ihren Kurs wechseln.
Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen löste sich von ihrem
12-Monatstief und stieg auf über 4,9%. Auch im kurzfristigen Bereich
haben sich die Renditen von ihren Tiefständen entfernt, da mit keiner
weiteren Zinssenkung der EZB gerechnet wird. Die Commerzbank
empfiehlt dem Privatanleger weiterhin kurzfristige Papiere mit einer
Restlaufzeit von nicht mehr als vier Jahren sowie den Kauf von Titeln
mit variabler Verzinsung.
    
    
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