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Kölner Stadt-Anzeiger: Schauspielerin Paula Kalenberg fordert mehr Inklusion

Köln (ots) - Paula Kalenberg (26, "Die Wolke", "Systemfehler - Wenn Inge tanzt") findet es falsch, dass Menschen mit Behinderungen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden: "Es gibt Altenheime, es gibt Behindertenheime, man hat das Gefühl, dass da etwas ausgeklammert wird aus dem öffentlichen Leben. Aber das ist ein Teil unserer Gesellschaft, dieses Wegsperren ist nicht richtig", sagte Kalenberg dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstags-Ausgabe).

Denn das erschwere einen normalen, selbstverständlichen Umgang mit den Betroffenen, glaubt Kalenberg: "Man kann den Menschen nicht verübeln, dass sie diese Berührungsängste haben, einfach weil die Konfrontation so selten stattfindet."

Kalenberg selbst hat ein Jahr lang ein Mädchen mit Behinderungen betreut - auch, um ihre eigenen Hemmungen abzubauen: "Ein Grund, warum ich das machen wollte, war, dass ich nicht gut damit umgehen konnte, wenn ich einem Menschen mit Behinderungen begegnet bin. Ich habe mich gefragt, woher diese Scheu kommt, die fast schon eine Angst war, und ich wollte lernen, damit umzugehen."

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